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Magazin Zukunft | 01/2018

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USBILDUNGSK »Die Unternehmen bewerben sich bei den Jugendlichen« U D G S T G U I D I S N S J S S B Interview mit ranz oigt Präsident der Industrie-und Handelskammer Chemnitz In unserer Region gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wer heute die Schule abschliet, braucht sich also eigentlich keine Sorgen ums Geldverdienen machen –oder? So einfach ist das nicht.war bewerben sich die Jugendlichen heute nicht mehr bei den Unternehmen, sondern die Unternehmen bei den Jugendlichen. rotzdem stellen die Betriebe nforderungen an ihre künftigen Lehrlinge. Das geht beim llgemeinwissen und den Umgangsformen los und hrt bei speziellen higkeiten für das Berufsfeld auf.rotzdem lsst sich heute sagen er vernünftige schulische Leistungen mitbringt und ein bisschen eibel ist bei der ahl des Berufs und des usbildungsbetriebs, der wird keine robleme haben, erfolgreich ins rbeitsleben zu starten. Schlielich wollen die meisten Unternehmen ihre Azubis nach der Lehre auch bernehmen ... Genauso ist das, wobei auch da gilt Es wird nicht um eden reis eingestellt.ber wer sich engagiert und eißig ist,hat den Job nach der usbildung üblicherweise sicher. ielerorts werden potentielle Auszubildende heute von den irmen sogar mit Sachgeschenken umworben ... Es stimmt,die Unternehmen sind inzwischen sehr kreativ geworden, um potentielle Lehrlinge von sich zu überzeugen. Und wir werben auch verstrkt bei biturienten und Studienabbrechern, denn eine Berufsausbildung kann natürlich auch ein sehr guter und praisorientierter Einstieg in die heruali- zierung sein. So stehen eister oder echniker in vielen Unternehmen lngst auf der gleichen Stufe wie kademiker. Ausbildungs- und Arbeitsplätze gibt es also genug, bleibt noch das Luxusproblem der Berufswahl. Wie ndet denn Jeder den richtigen Beruf? ein wichtigster ipp wre echtzeitig anfangen. llersptestens in der achten Klasse. Da sind zum einen die Eltern gefordert,ihre Kinder immer mal anzuschubsen, damit sie sich mit den unzhligen glichkeiten der rbeitswelt auseinandersetzen. umanderen sind auch wir Unternehmer gefragt,die Schulen bei der Berufsvorbereitung intensiv zu unterstützen, ngebote für raktika zu unterbreiten, Unterrichtsbegleitung bei ad- uaten hemen zu organisieren, raiserfahrungen zu ermglichen ... ber auch die Jugendlichen sollten aktiv werden, essen besuchen, in den erien auch mal freiwillige raktika absolvieren, Interessen mit mglichen Berufszweigen abgleichen, auch mal ürund ider bei infrage kommenden Berufen checken. Sollte man nicht auch schauen, in welchen Berufen gut gezahlt wird? Sicher Geld ist wichtig. ber zuallererst mal sollte der Beruf wirklich Spaß machen. er sein ganzes Leben einem langweiligen Job nachgeht,nur weil es dort viel Geld gibt,der wird auch nicht glücklich. Im brigen wird der achkrftemangel das Lohnniveau auch noch ordentlich nach oben drücken. Eine aktuelle Studie belegt,dass 6 rozent al- ler Unternehmen in Deutschland den achkrftemangel als grßten isikofaktor für die irtschaft ausmachen, 21 waren es nur 4 rozent.Das zeigt schon, wo die Entwicklung hingehen wird ergute achkrfte hnderingend sucht,der feilscht nicht um ein paar Euro mehr oder weniger.Die Unternehmen stehen da im ettbewerb. Wobei in Sachsen noch immer niedrigere Löhne gezahlt werden als in den alten Bundesländern ... Das stimmt,wobei ein stetiger nstieg der Einkommen zu merken ist.iele Unternehmen aus der egion sind in den letzten 2 Jahren mit hohen Investitionen aufgebaut worden. Und so steigen die Lhne eben langsam mit dem achstum, aber kein Unternehmer kann es sich leisten, schlecht zu zahlen. Insofern tut sich da einiges. umal es viele ittelstndler in ganz unterschiedlichen Branchen gibt,sodass auch eder rbeitnehmer grundstzlich die hance hat, sich gleich um die Eckenach einem besser bezahlten Job umzuschauen. ber alles in allem steht die regionale irtschaft sehr gut da und bietet gerade auch ungen Leuten spannende beruiche erspektiven, für die niemand mehr wegziehen und die amilie oder die reunde verlassen muss. Und wer Lhne vergleicht,der muss natürlich auch die Lebenshaltungskosten vergleichen, ieten, Kinderbetreuung etc.Ich denke, da geht es uns in der egion schon durchaus sehr gut. T J I U

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