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REHA-Kompass | März 2019

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MEINE RECHTE MEINE

MEINE RECHTE MEINE PFLICHTEN WENN DER REHA-ANTRAG GUT BEGRÜNDET IST, STEIGEN DIE CHANCEN AUF EINE GENEHMIGUNG. Foto: iStockphoto.com/ © SARINYAPINNGAM Experten empfehlen, den Antrag am besten mit dem behandelnden Arzt auszufüllen. VON STEFFEN KLAMETH Was muss ich beim Ausfüllen des Reha-Antrags beachten? Formulare kann man sich unter anderem auf den Internetseiten der Deutschen Rentenversicherung herunterladen. Experten empfehlen, den Antrag am besten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt auszufüllen. Je genauer der Nutzen und das Ziel der Reha beschrieben werden, desto größer die Chancen auf Genehmigung. Hilfreich sei es immer, den Befund des Arztes beizufügen – bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) genügt das sogar. Auch die bisherigen Krankschreibungen sollten aufgeführt werden. „Ich brauche eine Auszeit – diese Begründung reicht da nicht“, sagt Dr. Wolf Nürnberg, Leitender Arzt bei der DRV Mitteldeutschland. Gleichwohl würden alle Anträge geprüft und bei Bedarf weitere Unterlagen angefordert. web: www.deutsche-rentenversicherung.de Darf ich mir meine Wunschklinik aussuchen? Patienten haben ein Wunsch- und Wahlrecht – so steht es im Sozialgesetzbuch. Es gibt aber Unterschiede zwischen Rentenversicherung und Krankenkassen. Der Wunsch nach einer bestimmten Klinik sollte unbedingt bereits im Antrag genannt und möglichst mit medizinischen Argumenten oder mit wichtigen persönlichen Lebensumständen begründet werden. „Voraussetzung ist, dass in der Wunschklinik ein Platz frei ist und das Reha-Ziel dort mit der gleichen Wirkung und zumindest ebenso wirtschaftlich erreicht werden kann“, erklärt 16 REHA KOMPASS

Muss es die perfekte Mutter sein? O bwohl Schwangerschaft, Stillzeit und frühe Mutterschaft für die meisten Frauen glückliche Lebensphasen sind, kann diese Zeit auch durch psychische und psychosomatische Störungen und soziale Probleme belastet sein. Aktuelle Studien zeigen, dass psychische Störungen in Schwangerschaft und Mutterschaft mindestens genauso häufig auftreten wie in anderen Lebensphasen. Ungefähr 15 % der Schwangeren haben eine psychische Störung, die häufig nicht diagnostiziert und behandelt wird; Wochenbettdepressionen im klinisch signi fikantem Ausmaß treten bei ca. 15 % der Mütter bis zu einem Jahr nach der Geburt eines Kindes auf. Die Belastung durch Stress, Angst und depressive Beschwerden ist nochmals höher (zwischen 30 % und 40 %). Die erste Zeit nach der Entbindung stellt für Frauen, die im Vorfeld schon einmal psychisch erkrankt waren ein besonders hohes Risiko dar, erneut psychische Beschwerden zu entwickeln. Besonders häufig kommt es in diesem Zusammenhang zu einer depressiven Symptomatik, die einhergeht mit Selbstzweifeln als Mutter zu genügen, Überforderungserleben und auch aggressiven Gedanken bezogen auf das neugeborene Kind. Gelingt es in dieser Zeit nicht, der Mutter professionelle Hilfe, z. B. in Form psychotherapeutischer Gespräche oder psychotroper Medikamente anzubieten, so steigt in jedem Fall die Gefahr, dass sich die Beziehung zum Kind nicht gesund entwickeln kann und eine liebevolle Bindung ausbleibt. Diese frühe Beziehungsstörung kann im weiteren Verlauf zu einer Entfremdung von Mutter und Kind führen, die einerseits durch Vernachlässigung andererseits durch inadäquaten (emotionalen) Umgang geprägt sein kann. Dieser Teufelskreis sollte so zeitig als möglich unterbrochen werden, um eine gesunde (psychische) Entwicklung von Kindern zu ermöglichen. Bei der engmaschigen Beratung und Betreuung psychisch erkrankter Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch, in der Schwangerschaft und Postpartalzeit fällt im Verlauf der kontinuierlichen Betreuungszeit von Monaten bis Jahren auf, Die Behandlung psychisch erkrankter Frauen in Schwangerschaft und Postpartalzeit dass die Frauen ihren eigenen Selbstwert • somatische, psychiatrische und in Frage stellen und dass Vertrauen, die psychosomatische Beratung und Fürsorge und die Zuversicht für ihre eigene Behandlung Kompetenz und Fähigkeit zur Betreuung des Kindes verlieren. Aufgrund des auf der Grundlage einzeltherapeu­ • verhaltensorientierte Psychotherapie Vorliegens einer sehr gut behandelbaren tischer Gespräche und gruppentherapeutischer Elemente Erkrankung sind diese Ängste und Selbstzweifel unbegründet. Seit dem Jahr 2014 • spezielle psychopharmakologische Muss es die perfekte Mutter sein? bietet die Die CELENUS Behandlung KLINIK CAROLABAD psychisch die erkrankter Beratung und medikamentöse Frauen in Einstellung Schwangersch Obwohl Behandlung Schwangerschaft, von psychischen Stillzeit und frühe Erkrankungen Mutterschaft für die • meisten bedarfsorientierte Frauen glücklicheGruppenangebote gene Kompetenz und Fähigkeit zur Lebensphasen in Schwangerschaft sind, kann diese und Zeit Postpartalzeit auch durch psychische an. und psychosomatische (z. B.: Angst­, Störungen und soziale Probleme belastet sein. Aktuelle Studien zeigen, dass psychische Störungen Depressions­, einer sehrProblem­ löse­, Psychse­, Genuss­, Seit dem Adipositas­, Jahr 2014 bietet die CELE gut behandelbaren Erkr In diesen fünf Jahren konnten bereits über in Schwangerschaft und Mutterschaft mindestens genauso häufig auftreten wie in anderen Erkrankungen in Schwangerschaft Lebensphasen. 600 Frauen Ungefähr mit ihren 15% der Kindern Schwangeren im Rahmen haben eine psychische Raucherentwöhnungsgruppe) Störung, die häufig reits über 300 Frauen mit ihren Kin nicht diagnostiziert und behandelt wird; Wochenbettdepressionen im klinisch signifikantem eines Integrierten Versorgungsvertrages • Beratung und Therapie mit in der Problem­ AOK PLUS, auf der Basis v Ausmaß treten bei ca. 15% der Mütter bis zu einem Jahr nach der Geburt eines Kindes auf. oder mit Kostenübernahme der D Diemit Belastung der AOK durch PLUS, Stress, auf Angst der und Basis depressive von Einzelfallentscheidungen mit anderen Krankentens­ und Erlebensauffälligkeiten, Für die stationäre Behandlung bet Beschwerden ist und nochmals Konfliktsituationen höher (zwischen 30% und 40%). folgreich bei Verhal­ behandeln. Die erste Zeit nach der Entbindung stellt für Frauen, die im Vorfeld schon einmal psychisch erkrankt waren ein besonders hohes Risiko dar, erneut psychische Beschwerden zu entwickeln. kassen oder mit Kostenübernahme der Erziehungsschwierigkeiten, heitliches Trennungs­ und integratives Konzep ganzheitlichen Menschenbild im Si Besonders Deutschen häufig Rentenversicherung kommt es in diesem Zusammenhang Bund aufnehmen Gedanken und erfolgreich bezogen aufbehandeln. das neugeborene Für Kind. die Gelingt es störungen, in dieser Zeitfamiliären nicht, der • Krisen somatische, psychiatrische und p zu einer depressiven und Scheidungsphasen, Symptomatik, Entwicklungs­ die einhergeht mit Selbstzweifeln als Mutter zu genügen, Überforderungserleben und auch Es werden folgende Behandlungs aggressiven Mutter stationäre professionelle Behandlung Hilfe, z. B. inbetroffener Form psychotherapeutischer Mütter • Gespräche Paargespräche, oder psychotroper Medikamente anzubieten, so steigt in jedem Fall die Gefahr, dass sich die Beziehung zum und gruppentherapeutischer Ele bzw. Gespräche • verhaltensorientierte mit Psychothe Kindmit nicht Ihren gesundKindern entwickelnerweist kann undsich eine liebevolle ein ganzheitliches frühe Beziehungsstörung und integratives kann im weiteren Konzept Verlauf als zu einer • Sporttherapie, Entfremdung vonKomplementierung Mut- Bindung ausbleibt. weiteren Familienangehörigen • spezielle psychopharmakologisch Diese • bedarfsorientierte Gruppenange tersinnvoll. und Kind führen, Das die Behandlungskonzept einerseits durch Vernachlässigung basiert andererseits durch durch gezielte inadäquaten Genuss-, Adipositas-, Raucheren physiotherapeutische (emotionalen) Umgang geprägt sein kann. Dieser Teufelskreis sollte so zeitig als möglich unterbrochen auf einem werden, ganzheitlichen um eine gesunde Menschenbild (psychische) Entwicklung im vonMaßnahmen Kindern zu ermöglichen. • Beratung und Therapie in Proble auffälligkeiten, Erziehungsschw lungsstörungen, familiären Krise BeiSinne der engmaschigen eines biopsychosozia Beratung undlen Betreuung Modells. psychisch erkrankter • Ergotherapie, Patientinnen Genusstraining, mit • Paargespräche, bzw. Gespräche Schwangerschaftswunsch, in der Schwangerschaft und Postpartalzeit Körperwahrnehmung fällt im Verlauf der und • Sporttherapie, Komplementierun kontinuierlichen Betreuungszeit von Monaten bis Jahren auf, dass die Frauen ihren eigenen Selbstwert Es werden in Fragefolgende stellen und dass Behandlungsangebote miteinander verbunden: • Ernährungsberatung und Vertrauen, die Fürsorge und die Entspannungstraining • Ergotherapie, Genusstraining, Kö Zuversicht für ihre ei- • Ernährungsberatung und-schulu ­schulung Medizinisches Rehabilitationszentrum für Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatik Carola PLUS für Mutter und Kind Versorgung für Patientinnen mit psychischen Erkrankungen in Schwangerschaft und Stillzeit Im Rahmen eines integrierten Versorgungsvertrages mit der AOK PLUS bieten wir die Behandlung von Frauen in der Schwangerschaft und jungen Müttern in Begleitung ihrer neugeborenen Kinder (bis zum Ende des 1. Lebensjahres) an. Behandlungsziel ist die psychische Stabilität der Mutter durch pharmakologische und psychotherapeutische Behandlung und eine stabile Mutter­Kind­Bindung. – Anzeige – © Brebca / Fotolia Wir bieten Ihnen ein unverbindliches Informationsgespräch an. Im Rahmen dieses ersten Gesprächs suchen wir das geeignete Therapiemodul aus und vereinbaren den Aufnahmetermin in das Behandlungsprogramm. Kontakt unter Celenus Klinik Carolabad Riedstraße 32, 09117 Chemnitz, Tel. 0371 8142­110 Kostenlose Servicehotline: 0800 2276522 klinik@carolabad.de, www.carolabad.de Ein Unternehmen der Celenus­Gruppe, Offenburg