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REHA-Kompass | März 2019

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WO DIE SACHSEN WIEDER

WO DIE SACHSEN WIEDER GESUND WERDEN REHA IN SACHSEN IST GEFRAGT: FAST 103.000 PATIENTEN LIESSEN SICH IM VERGANGENEN JAHR IN EINER DER 53 REHA-KLINIKEN BEHANDELN – RUND 12.000 MEHR ALS NOCH IM JAHR 2005. DAS GEHT AUS NOCH NICHT VERÖFFENTLICHEN ZAHLEN DES STATISTISCHEN LANDESAMTES HERVOR. Foto: iStockphoto.com, © SerafinoMozzo 4 REHA KOMPASS

VON STEFFEN KLAMETH Ziel einer Rehabilitation ist die Wiederherstellung des Gesundheitszustandes – etwa nach einem Unfall oder einer Krankheit. Sie soll den Betroffenen die Rückkehr ins Berufsleben beziehungsweise ein möglichst selbstständiges Leben ermöglichen. Die meisten Rehaleistungen werden von der Deutschen Rentenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert. Maßnahmen zur Vorsorge müssen Patienten seit der Gesundheitsreform im Jahre 2000 größtenteils oder ausschließlich aus eigener Tasche bezahlen. Deutschlandweit wurde im Vorjahr knapp zwei Millionen Menschen eine stationäre Reha bewilligt. Hauptgründe waren laut Statistischem Bundesamt Operationen am Knie- und Hüftgelenk, Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach Recherchen der Redaktion sind die Wartezeiten auf einen Reha-Platz in Sachsen vergleichsweise gering – anders als bei Kliniken an der Ostsee, wo man sich ein halbes Jahr oder länger gedulden muss. Patienten können eine Wunschklinik nennen. Doch nicht jeder Reha-Antrag und jeder Wunschort werden bewilligt. „Im vergangenen Jahr wurden bei uns rund 1,6 Millionen Anträge auf eine medizinische Reha gestellt“, sagt Dr. Ursula Wächter von der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. Davon seien 16 Prozent abgelehnt worden. Bei den gesetzlichen Krankenkassen gingen im gleichen Zeitraum fast 1,3 Millionen Anträge auf Reha- oder Vorsorgeleistungen ein. Hier lag die Ablehnungsquote bei 17 Prozent. Hauptgründe für eine Ablehnung sind geringe Erfolgs aussichten sowie fehlende Bedürftigkeit bzw. Fähigkeit für eine Reha. Mitunter lohne sich aber ein Widerspruch, sagt Ingo Dörr, Geschäftsführer des Arbeitskreises Gesundheit: „Manche Ablehnungen hinterlassen schon einen Eindruck von Willkür.“ Dies betreffe insbesondere Ersatzkassen. » Im vergangenen Jahr wurden bei uns rund 1,6 Millionen Anträge auf eine medizinische Reha gestellt. « Unter dem Titel Reha-Kompass Sachsen erschien Ende 2018 in den drei großen sächsischen Zeitungen Freie Presse, Sächsische Zeitung und Leipziger Volkszeitung ein Überblick über Therapieangebote der Reha- Kliniken in Sachsen, die nun kompakt vorliegt. Chefärzte erläutern am Beispiel der häufigs ten Einweisungsgründe, wie die Reha abläuft und wie groß die Chancen auf eine Heilung sind. Anders als Krankenhäuser sind Reha-Kliniken zwar nicht verpflichtet, über die Ergebnisse der externen Qualitätsprüfung Auskunft zu geben. Die Redakteure haben trotzdem danach gefragt – außer elf Kliniken gaben alle freiwillig Auskunft. Impressum Der » Reha-Kompass 2019 « ist eine Sonderveröffentlichung von „Freie Presse”, „Leipziger Volkszeitung” und „Sächsische Zeitung” Herausgeber: Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG Brückenstraße 15 | 09111 Chemnitz Geschäftsführung: Ulrich Lingnau Anzeigenleitung: Tobias Schniggenfittig www.freiepresse.de/reha Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG Peterssteinweg 19 | 04107 Leipzig Geschäftsführung: Björn Steigert www.lvz.de/reha Sächsische Zeitung GmbH Ostra-Allee 20 | 01067 Dresden Geschäftsführung: Denni Klein (verantw. für den Anzeigenteil) www.saechsische.de Redaktion: Nutzwerk GmbH Redaktionsschluss 30.11.2018 Satz/Layout: Page Pro Media GmbH Titelmotiv: iStockphoto.com/ Wavebreakmedia Druck: Limbacher Druck GmbH © 2019 für Texte und von uns gestaltete Anzeigen beim Urheber/Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung und elek tronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung. REHA KOMPASS 5