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REHA-Kompass | März 2019

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– ANZEIGE – HP INGO LAUTERLEIN: „BEI RÜCKENSCHMERZEN OPERATIONEN OFT VERMEIDBAR“ BILDGEBENDE UNTERSUCHUNGEN ZEIGEN ZWAR OFT VERÄNDERUNGEN ZUM NORMALEN, OHNE EINDEUTIG DIE SCHMERZURSACHE ZU BENENNEN Foto: privat Haben Ihre Patienten oft ähnliche Beschwerden? Fast alle meine Patienten haben Schmerzen, zeitweise sehr starke Schmerzen. Diese führen zu einer enormen Einschränkung ihrer Lebensqualität und behindern den Alltag. Bei zahlreichen Patienten denen ich zum ersten Mal begegne, bestehen die Schmerzen schon über einen längeren Zeitraum, häufig schon seit Jahren mit wiederkehrenden Akutphasen. Was haben diese Patienten bis dahin schon erlebt und mit welchen Unterlagen kommen diese zum ersten Termin? In der Regel sind die Patienten in der Vorgeschichte mit den verschiedensten Schmerzmitteln ausgestattet worden und haben eine oft zu kurze physiotherapeutische Behandlung hinter sich. Außerdem bekomme ich hin und wieder einen MRT Befund vorgelegt, der in manchen Fällen eine Operation mit unbefriedigendem Ergebnis oder auch gar keine Therapie zur Folge hatte. Wo sehen Sie die Ursachen für Rückenschmerzen? Häufig werden Rückenschmerzen durch eine ruckartige Drehung, Fehlbelastung bei Arbeit oder Sport oder beim schweren Heben verursacht. Nervliche und körperliche Überlastung können dabei auch eine wichtige Rolle spielen. Manchmal lässt sich jedoch kein nennbares Ereignis ermitteln. Zusammenfassend kann ich sicher sagen, dass es wahrscheinlich jeden einmal betrifft. Verschleiß ist seltener die Ursache als häufig angenommen. Bei der spezifischen Untersuchung meiner Patienten stelle ich immer wieder Fehlstellung und Blockaden im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule fest. Diese erworbenen, das 40 REHA KOMPASS

– ANZEIGE – heißt im Laufe des Lebens entstanden Veränderungen, sehe ich oft als die eigentliche Schmerzursache. Warum kommen die Patienten speziell zu Ihnen? Die Patienten kommen zu mir, weil die bis dahin unternommenen therapeutischen Maßnahmen erfolglos geblieben sind. Ich bin von der ersten Untersuchung bis zum letzten Termin persönlich für meine Patienten da. Ich stelle die Diagnose und führe die Behandlung immer eigenhändig durch. Sollte sich einmal die Situation einstellen, dass zur weiterführenden Diagnostik oder Therapie ein anderes Fachgebiet hinzugezogen werden muss, geschieht das unverzüglich. Mir ist wichtig, dass jedem meiner Patienten geholfen wird. Was denken Sie über MRT Untersuchungen bei Rückenschmerzen, lohnt es sich eigentlich, so lange auf einen Termin in der Radiologie zu warten? Ich halte eine MRT Untersuchung bei Rückenschmerzen häufig nicht für notwendig. Sicher gibt es Situationen in der diese Diagnostik unverzichtbar ist. Dabei handelt es sich zum Beispiel um den Ausschluss einer Wirbelsäulenfraktur, bei Lähmungserscheinungen oder beim Kontrollverlust über Blase und Darm. Das sind Symptome die dringend abgeklärt werden müssen. Meine Meinung ist, dass es in vielen Fällen nicht ausreicht, sich bei der Suche nach der Ursache auf die Bildgebung zu verlassen. Häufig gibt erst eine gezielte körperliche Untersuchung die Möglichkeit zur sicheren Diagnose. Mitunter könnte so die eine oder andere Operation vermieden werden. Brauchen Sie zur Behandlung Ihrer Patienten ein MRT oder CT? Nein, wenn ich bei der Untersuchung in meiner Praxis eine Ursache feststellen kann, besteht überhaupt gar keine Notwendigkeit für eine zeitraubende, strahlenbelastende Bilddiagnostik. Für wie sinnvoll halten Sie Operationen bei Rückenschmerzen? Wird häufig vorschnell operiert? Es gibt leider Situationen in denen Operationen bei Rückenschmerzen unumgänglich sind, vorher sollten aber alle Möglichkeiten von konventionellen Therapien ausgeschöpft sein. Es könnten sich aber eine ganze Reihe von medizinischen Eingriffen vermeiden lassen, wenn intensiver nach der eigentlichen Schmerzursache gesucht werden würde. Oft genug habe ich es erlebt, dass Patienten zu mir kommen, weil der medizinische Eingriff nicht den angestrebten Erfolg brachte. Wie kann man sich Ihre Rückentherapie vorstellen, Herr Lauterlein? Bei vielen meiner Patienten, die an unveränderten Schmerzen litten, konnte ich bei meiner gezielten chiropraktischen Untersuchung Fehlstellungen in Becken und Lendenwirbelsäule feststellen. Durch diese Fehlstellungen können Nerven, die aus der Wirbelsäule entspringen, irritiert werden und Schmerzen verursachen. Durch meine gezielte chiropraktische Behandlung sollen solche Fehlstellungen durch sanfte Impulse korrigiert werden und der Druck auf den Nerv kann so nachlassen. Durch meine Art der Therapie kann ich bei meiner Arbeit gänzlich auf Schmerzmittel oder Cortison verzichten. Denn häufig verursachen diese unerwünschte Nebenwirkungen und bekämpfen den Schmerz nur vorübergehend. Die Ursache wird dadurch jedoch nicht beseitigt. Heilpraktiker Ingo Lauterlein ChiroPraxis Telefon 0371 262 56 50 09113 Chemnitz Straße der Nationen 73 – 75 E-Mail: mail@lauterlein.de www.lauterlein.de Mo – Do 9 – 12 Uhr & 14 – 17 Uhr Fr 9 – 12 Uhr sowie nach Vereinbarung Foto: Privat REHA KOMPASS 41