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Steuern & Finanzen | 01/2017

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12 Betriebsrente soll

12 Betriebsrente soll reformiert werden STEUERN & FINANZEN 27. Januar 2017 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Umfrage: Niedrigzins schreckt Anleger ab Verband rät zu ausgewogener Risikomischung Das Bundeskabinett hat kürzlich den Entwurf des sogenannten Betriebsrentenstärkungsgesetzes beschlossen. Damit bringt die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur weiteren Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) auf den Weg. Das teilte das Bundesfinanzministerium mit. Die Maßnahmen richten sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen sowie Beschäftigte mit geringem Einkommen. Für die Sozialpartner werden die Hürden für branchenweite bAV-Modelle gesenkt, was neue Anreize zur größeren Einbeziehung von Beschäftigten setzen soll. Durch die erstmalige Gewährung von Freibeträgen bleiben Betriebs-, Riester- und sonstige freiwillige Zusatzrenten bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung teilweise anrechnungsfrei, heißt es seitens des Bundesfinanzministeriums. Nur knapp jeder Zweite, nämlich 47 Prozent, ist mit der Wertentwicklung seiner Geldanlagen im vergangenen Jahr zufrieden. Das ist das Ergebnis der aktuellen, repräsentativen Umfrage „Geldanlage 2016/2017“ des Bankenverbands. Im Vorjahr waren es noch mehr als die Hälfte der Anleger (53 Prozent). Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, sieht in dem Ergebnis eine unmittelbare Folge der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank: „Die Sparer und Anleger zeigen sich angesichts der Minizinsen zunehmend entmutigt und geben ihr Geld vermehrt aus, anstatt es anzulegen.“ So sei der Anteil derjenigen, die ihr Geld anlegen, inzwischen im dritten Jahr in Folge zurückgegangen: von 57 in 2014 auf 45 Prozent in 2016. Vor allem die 18- bis 29-Jährigen und Senioren ab 60 Jahre haben nach den Ergebnissen der Verbandsstudie 2016 weniger investiert. Diese Anlageprodukte waren 2016 beliebt: „Neu ist: Das Sparkonto gilt nicht mehr als unangefochtener Favorit der Anleger. Produkte mit besseren Renditechancen, die natürlich auch mit einem höheren Risiko verbunden sind, profitieren davon aber nicht“, stellt Kemmer fest. Während 2015 noch 31 Prozent der Befragten das Sparkonto als bevorzugtes Anlageprodukt nannten, sind es aktuell nur 22 Prozent. Damit liegt das Sparkonto gleichauf mit dem Tagesgeld. Fondsanteile (20 Prozent), Immobilien (17 Prozent), Aktien (16 Prozent), Gold (6 Prozent) und andere Edelmetalle (2 Prozent) sind in der Gunst der Anleger mehr oder weniger konstant geblieben. An Beliebtheit abgenommen haben auch Festgeld (von 18 auf 11 Prozent) und festverzinsliche Wertpapiere (von 9 auf 6 Prozent). Diese Produkte stehen auf der Wunschliste für 2017: Für 38 Prozent der Anleger wären Immobilien die erste Wahl, wenn sie einen größeren Geldbetrag für eine Investition zur Verfügung hätten. Aber auch die Anziehungskraft des Goldes (22 Prozent) und von festverzinslichen Wertpapieren (18 Prozent) ist gestiegen. Fondsanteile (26 Prozent), Sparkonto/-plan, Tagesgeld und Aktien (je 23 Prozent) und Festgeld (20 Prozent) werden ebenfalls häufig genannt. Mehrfachnennungen waren möglich. Deutsche werden bei Geldanlage nicht mutiger „Die Risikoaversion der Deutschen bei der Geldanlage ist nur leicht gesunken“, so Kemmers Befund. Nach wie vor wollen neun von zehn Befragten kein höheres Anlagerisiko eingehen, um ihre Renditechancen zu verbessern. „Dies ist keine gute Nachricht, denn eine langfristige Vermögensplanung kommt in der weiterhin anhaltenden Niedrig(st)zinsphase ohne Anlageformen mit höheren Renditechancen nicht aus.“ Zwar gelte es, Chancen und Risiken abzuwägen. Um das Wohlstandsniveau auch im Alter halten zu können, sei bei der Anlagestrategie aber zu einer ausgewogenen Risikomischung zu raten. Beim Erbe beachten Hartz-IV-Empfänger darf Geld begrenzt behalten 3797983-10-1 Wenn ein Hartz-IV-Empfänger erbt, darf er dieses Vermögen nach Auskunft der Arag-Versicherung nur begrenzt behalten. Einen Teil muss er dazu einsetzen, sein Leben zu finanzieren. Wie hoch dieser Teil ist, hängt vom Vermögensfreibetrag ab, der sich nach dem Geburtsjahr des Beziehers staffelt. Doch was ist, wenn es sich bei der Erbschaft um einen Pflichtteil handelt, den der Miterbe nicht so freiwillig herausrückt? Selbst dann kann das Jobcenter nach Information der Arag vom Hartz-IV-Empfänger verlangen, dass er seinen Anspruch durchsetzt. In diesem Fall bewilligt das Jobcenter die Leistungen zunächst nur als Darlehen, bis der Pflichtteil ausgezahlt wurde.