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Steuern und Finanzen | 01/2018

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2 Das neue Jahr bringt

2 Das neue Jahr bringt eine verbesserte Haftung bei missbräuchlichen Zahlungen. Nach Angaben der LBS müssen Banken ihren Kunden seit dem Jahreswechsel bei einer fehlgeleiteten Überweisung alle Informationen über den Empfänger zur Verfügung stellen. Sollten Kartenzahlungen oder Überweisungen per Lastschrift missbräuchlich nicht autorisiert worden sein, müssen die Banken den fälschlich abgebuchten Betrag nach Angaben der LBS innerhalb eines Tages, nachdem sie informiert wurden, zurückbuchen. Die Haftungsgrenze für Kunden, die Opfer von Kartenmissbrauch, im Online-Banking oder beim Lastschriftverfahren wurden, sinkt gleichzeitig von 150 auf 50 Euro. Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Banken ist jede zweite bargeldlose Zahlung in Deutschland eine Lastschrift. Im Schnitt sind es mehr als 300 Lastschriften pro Sekunde, die ausgeführt werden. Lastschriften sind besonders beliebt für regelmäßige Sie heißen Bitcoin, Ripple oder Ethereum – die so genannten Kryptowährungen sind derzeit ein großes Thema. Dass die digitalen Zahlungsmittel derzeit in aller Munde sind, liegt vor allem am rasanten Kursanstieg des Bitcoins. Den gab es bis Ende 2011 für unter zehn Dollar. Derzeit liegt der Wert bei rund 10.000 Euro. Kein Wunder also, dass sich eine gewisse Goldgräberstimmung breit gemacht hat. Es sei deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der Fiskus die Kryptowährungen in den Blick nimmt. Darauf hat jetzt Steffi Bibrach, Steuerberaterin bei Bibrach und Heimer in Hohenstein-Ernstthal, hingewiesen. „Grundsätzlich gilt, dass Gewinne beim Kauf und Verkauf gleichartiger Kryptowährungen, innerhalb eines Jahres als private Veräußerungsgeschäfte steuerpflichtig sind. Sie müssen in der Einkommensteuererklärung als Zahlungen – Miete, Strom oder der Beitrag fürs Fitnessstudio: Viele regelmäßige Rechnungsbeträge werden vom Gläubiger (zum Beispiel dem Vermieter) vom Konto abgebucht, wenn der Kunde dem Gläubiger hierfür vorab seine Einwilligung mit einem „SEPA-Lastschriftmandat“ gegeben hat. Was aber ist zu tun, wenn auf dem Kontoauszug eine Belastungsbuchung auftaucht, die man nicht veranlasst oder der man nicht zugestimmt hat? Generell gilt für ungeklärte Abbuchungen nach Angaben des Bankenverbandes: Man Vorsicht bei Kryptowährungen Handel mit digitalen Währungen kann der Steuerpflicht unterliegen – Beweispflicht ist zu beachten sonstige Einkünfte erklärt werden“, sagt Steffi Bibrach. Zu beachten sei, dass auch der Tausch zweier Kryptowährungen jeweils als Verkauf und Kauf behandelt werde. Werden im Jahr Gewinne über der Freigrenze von 600 Euro erzielt, wäre alles steuerpflichtig. Der Dokumentation der Transaktionen kommt erhebliche Bedeutung zu. „Nur damit kann man die Höhe der Gewinne und auch die Steuerfreiheit von Geschäften nachweisen“, so Steffi Bibrach. STEUERN & FINANZEN ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Verbesserte Haftung bei missbräuchlichen Zahlungen per Karte oder Lastschrift Verbraucher-Tipp: Wie kann ich eine Lastschrift rückgängig machen? Sollten Kartenzahlungen missbräuchlich nicht autorisiert worden sein, muss der fälschlich abgebuchte Betrag zurücküberwiesen werden. Foto: pressmaster/fotolia Die beim Handel mit Kryptowährungen erzielten Gewinne können steuerpflichtig sein. Foto: rcfotostock/fotolia Bei Steuerhinterziehung oder Verdacht darauf, könnten die deutschen Finanzämter bis zu zehn Jahre zurück in die Vergangenheit forschen. „Wer dann keine Unterlagen vorlegen kann, der hat keine Chance, seine Unschuld zu beweisen. Dann wird die Steuerschuld einfach geschätzt“, sagt die Steuerberaterin. sollte sich umgehend an die Bank wenden, um den Sachverhalt zu klären. Liegt tatsächlich eine so genannte „nicht autorisierte“ Zahlung vor, wird die Bank den Zahlungsbetrag dem Kunden erstatten. Deshalb ist es besonders wichtig, die Abbuchungen auf den Kontoauszügen regelmäßig zu überprüfen. Für jede SEPA-Basis-Lastschrift gilt nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken: Der Kunde kann innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen Erstattung verlangen. Bei von ihm nicht genehmigten Belastungen ist dies sogar innerhalb von 13 Monaten möglich. Besser ist es jedoch, nicht zu lange zu warten, sondern sich umgehend bei seinem Kreditinstitut zu melden. KONTAKT Die Steuerberater Bibrach & Heimer haben ihren Sitz in der Schulstraße 32 in Hohenstein- Ernstthal. Erreichbar sind die Mitarbeiter per Telefon (03723/4191-0) und per Mail (kontakt@bibrach-heimer.de). www.bibrach-heimer.de Der Newsletter für Entscheider Die Chemnitzer Region zwischen Plauen und Freiberg hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wirtschaftlichen Rückgrat Sachsens entwickelt. Christoph Ulrich hat diese Entwicklung seit mehr als 26 Jahren als verantwortlicher Wirtschaftsredakteur der „Freien Presse“ journalistisch begleitet, von den Milliarden-Investitionen des Volkswagen-Konzerns bis zum Handwerksbetrieb, der nach der Wende um seine Existenz kämpfen musste. Mit dem Newsletter „Ulrichs Bilanz“ liefert er Ihnen jeden Freitag Hintergründe und Tipps ins Postfach – wertvoll für alle, die sich für Sachsens Wirtschaft interessieren. Den Newsletter können Sie hier bestellen: www.freiepresse.de/ulrichsbilanz Beratung zur Immobilie Grundbesitzerverein lädt ein Beratungen zu allen Fragen „Rund um die Immobilie“ bietet der Hausund Grundbesitzerverein Chemnitz und Umgebung am Sonnabend, den 27. Januar, bei einem Tag der offenen Tür in seinem Büro, Markt 19. Von 10 bis 14 Uhr erhalten Mitglieder des Vereins sowie interessierte Bürger Auskünfte und Informationen. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Eine Anmeldung ist laut Verein nicht erforderlich. -Telefon: 0371/6446172 -www.hug-chemnitz.de IMPRESSUM Steuern & Finanzen ist eine Anzeigensonderveröffentlichung der „Freien Presse“. VERLAG Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG Brückenstraße 15 09111 Chemnitz ANZEIGENLEITUNG Tobias Schniggenfittig (verantw.) VERKAUFSLEITER Torsten Müller Telefon: 0371 656 10717 Mail: torsten.mueller@ cvd-mediengruppe.de REDAKTION Christian Wobst TITELFOTO istockphoto@Sam Edwards 26. Januar 2018

Kleine Zinsen sorgen bei Anlegern für große Probleme Vermögens-Check der Volksbank Chemnitz eG zeigt, wie sich Geldanlagen gleichzeitig solide und ertragreich gestalten lassen ······································································· GUNNAR BERTRAM Vorstandsvorsitzender der Volksbank Chemnitz eG Foto: Volksbank Chemnitz eG ······································································· Gunnar Bertram, den Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Chemnitz, kann man getrost als „alten Hasen“ im Bankgeschäft bezeichnen. Wenn er sagt: „Es ist nicht leicht, die klassische Sparmentalität zu verändern.“, dann hat das Gewicht. Zwar steige die Bereitschaft zu neuen Anlageformen, doch noch immer investieren über ein Drittel der Anleger in Tagesoder Festgelder. „Allerdings nehmen damit Anleger in Zeiten von Niedrig- oder gar Nullzinsen Realverluste in Kauf, weil Sicherheit und Stabilität für sie oberste Priorität haben“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Für ungeplante Ausgaben ein kleines Finanzpolster zu bilden ist zwar sinnvoll. Jedoch soll ein solcher Notgroschen nicht unnötig groß sein. Etwa zehn Prozent des persönlichen Geldvermögens gelten dafür gemeinhin als ausreichend, denn ohne Zinsen bleiben schlicht die Erträge aus. Konnte man noch in den 1990er Jahren sein Geld mit der klassischen Anlageform, zehnjähriger Bundesanleihen, innerhalb von zwölf Jahren verdoppeln, dauert dies heute über 225 Jahre. „Genau hier sollte man ansetzen, man benötigt eine Vermögensstruktur, die Stabilität mit Renditeaussichten verbindet“, sagt Gunnar Bertram. Eine ausgewogene Struktur sei vergleichbar mit der Statik eines Hauses, das auf mehreren Säulen basiert. Dazu gehören neben Liquidität auch Geldwerte (beispielsweise verzinsliche Wertpapiere), Substanzwerte (wie Aktien), alternative Anlagen (zum Beispiel Rohstoffe) und Sachwerte wie Immobilien. Ist das Vermögen gut auf unterschiedliche Anlageklassen, -formen und -märkte verteilt, eröffnet dies zum einen mehr Chancen auf Erträge. Denn ein Gang an den Kapitalmarkt, wie etwa über Aktien, bietet ungleich größere Möglichkeiten, Rendite zu erzielen. Zum anderen senkt eine solch breite Streuung auch mögliche » Man benötigt eine Vermögensstruktur, die Stabilität mit Renditeaussichten verbindet. « Risiken. „Die Ausgestaltung einer zeitgemäßen Vermögensstruktur hängt zudem von den individuellen Zielen und Anforderungen eines Kunden ab“, macht der Vorstandsvorsitzende deutlich. „Wie sich das Geld mit einfachen Mitteln vernünftig anlegen lässt, erläutern die Berater und Beraterinnen der Volksbank Chemnitz eG im persönlichen Gespräch.“ -www.volksbank-chemnitz.de Gunnar Bertram Vorstandsvorsitzender der Volksbank Chemnitz eG STEUERN & FINANZEN 26. Januar 2018 3 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Ohne Papier zum Steuerberater Rechnungen lassen sich auch per Scan sicher übertragen Jahrzehntelang ging nichts ohne sie: Die Pendelmapppe, mit der die Belege zwischen Mandanten und Steuerberater hin und her pendelten. Verstaubt die Pendelmappe jetzt in der Ecke? „Noch nicht ganz“, sagt Renate Sachse, Steuerberaterin aus Mittweida. „Wir haben immer noch Mandanten, denen ist es lieber, dass sie bei uns die Rechnungen auf Papier einreichen.“ Die Lösungen richten sich vor allem an digital interessierte Unternehmen, die Wert auf Schnelligkeit bei der Übermittlung und den Auswertungen legen. „Mit unseren Lösungen können Sie zum Beispiel nach einem Geschäftsessen die Rechnung per Handy scannen und an uns schicken. Dort wird die Rechnung dann revisionssicher aufbewahrt. Die Papierrechnung können sie anschließend wegschmeißen“, sagt die Steuerberaterin. Technisch setzt sie auf Lösungen von Datev. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen ist nach eigenen Angaben Softwarehaus und der IT- Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Und wie funktioniert das Ganze? Nach Angaben der Datev über geschützte Internetanwendungen wie zum Beispiel „Datev Unternehmen Online“, „Beleg-Upload online“ oder „Beleg-Upload mobil“, mit deren Hilfe Belege ans Datev-Rechenzentrum gesendet und dort archiviert werden. Steuerberater und Mandanten stehen die Daten dort weiter zur Verfügung. KONTAKT Steuerberaterin Renate Sachse hat ihren Sitz an der Johann-Sebastian-Bach Straße 17 in Mittweida. Sie und ihre Mitarbeiter sind per Telefon (03727 / 99686-0) und Mail (info@stbsachse.com) erreichbar. www.stb-sachse.com 3889854-10-1