Aufrufe
vor 3 Wochen

Steuern und Finanzen | 01/2018

  • Text
  • Steuern
  • Steuerberater
  • Finanzen
  • Januar
  • Angaben
  • Chemnitz
  • Unternehmen
  • Finanzamt
  • Mitarbeiter
  • Baubeschreibung

6 STEUERN & FINANZEN 26.

6 STEUERN & FINANZEN 26. Januar 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Mieter muss selbst nachmessen Mieter können sich gegen Mieterhöhungen oder Betriebskostenabrechnungen nicht pauschal damit wehren, die vom Vermieter angegebene Wohnfläche sei falsch. Vielmehr müssen sie diese Behauptung untermauern, indem sie die Wohnfläche selbst nachmessen. Erst dann muss der Vermieter gegebenenfalls weitere Nachweise vorlegen. Darauf hat jetzt die Wüstenrot Bausparkasse hingewiesen. Das Unternehmen bezieht sich damit auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes (VIII ZR 181/16) (lifePR). Foto: Marco2811/fotolia 3890615-10-1 3892434-10-1 Auf der Suche nach dem besten Angebot Rocco Gerke ist als Finanzmakler aktiv Im Grunde geht Rocco Gerke vor wie ein Arzt. „Wenn ein Kunde zu uns kommt, dann checken wir bei ihm alles durch“, sagt der Marienberger. Doch statt mit Rezepten und Überweisungen gehen die Kunden seiner Unternehmen Energiepunkt und Finanzsonar nach der „Behandlung“ im besten Fall mit einer dicken Ersparnis nach Hause. Denn egal ob Girokonto, Kredit, Versicherung, Handytarif, Internet oder Stromlieferung – bei vielen Kunden schlummert im Ordner mit den Verträgen viel Einsparungspotenzial. Mehr als 2000 Kunden nutzten bisher das Know how von Rocco Gerke und seinem dreiköpfigen Expertenteam. In der Region und darüber hinaus hat sich der gelernte Bankkaufmann aber nicht nur einen Namen als Sparfuch, sondern auch als Finanzspezialist gemacht. „Allen, die heute eine Immobilienfinanzierung bedienen oder ein Haus bauen möchten, kann ich nur empfehlen, die historisch niedrigen Zinsen auszunutzen“, sagt der 41-Jährige. Wie das gehen soll? Seine einfache Antwort lautet: Forward Darlehen. Dieses richtet sich an Kreditnehmer, die ihre Immobilie schon seit Längerem finanzieren und deren erste Sollzinsbindung bald ausläuft. „Beim Forward Darlehen handelt es sich also um eine Anschlussfinanzierung, bestehend aus einem gängigen Annuitätendarlehen mit festen Monatsraten und einer Zinsbindung, die die Kunden frei wählen können. Das Besondere an diesem Anschlussdarlehen: Sie können es bereits drei bis viere Jahre im Voraus abschließen und sich damit die heute günstigen Zinsen sichern“, sagt Rocco Gerke. „Auch wenn wir die künftige Zinsentwicklung nicht vorhersagen können: Bei diesem historisch niedrigen Niveau ist es wahrscheinlich, dass die Zinsen steigen werden“, so Rocco Gerke. Sein großer Vorteil sei, dass er bei der Finanzberatung nicht auf die Produkte eines Unternehmens angewiesen sei. Als Finanzmakler könne er auf die Angebote fast jeder Bank in Deutschland zurückgreifen. „Zu vielen Banken habe ich über die Jahre persönliche Kontakte aufgebaut. Das macht es mir einfacher, für den Kunden die besten Bedingungen auszuhandeln“, sagt er. KONTAKT Rocco Gerkes Firmen Finanzsonar und Energiepunkt haben ihren Sitz an der Kirchstraße 34 in Marienberg. Erreichbar ist er per Telefon (0162 9204408 und 03735/6699622) und Mail (info@finanzsonar.de). -www.finanzsonar.de -www.energie-punkt.com

Neue Vorgaben bei Bauträgerverträgen Notarkammer Sachsen informiert zur aktuellen Rechtslage STEUERN & FINANZEN 26. Januar 2018 7 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG 3891289-10-1 3890585-10-1 Die Baubeschreibung muss jetzt einen gesetzlichen Mindestumfang erfüllen. Foto: M. Schuppich/fotolia Seit dem 1. Januar gelten neue gesetzliche Vorgaben für Bauträgerverträge von Verbrauchern. Darauf hat die Notarkammer Sachsen jetzt hingewiesen. „Die Baubeschreibung, die die wesentlichen Eigenschaften der neu zu errichtenden Wohnung oder des Hauses enthält, erhält einen gesetzlichen Mindestumfang. Ist sie unvollständig oder unklar, können Werbeaussagen und Prospekte herangezogen werden. Das Risiko von verbleibenden Zweifeln trägt der Bauträger“, sagt Manuel Kahlisch, Geschäftsführer der Notarkammer Sachsen. Bei einem Bauträgervertrag verpflichtet sich ein Unternehmer, auf einem ihm gehörenden Grundstück ein Haus oder eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu errichten und dem Käufer nach Fertigstellung die Immobilie regelmäßig schlüsselfertig zu übergeben. „Häufig ist das Vorhaben zum Zeitpunkt des Kaufs nur projektiert oder befindet sich im Rohbau. Der Käufer ist darauf angewiesen, dass er vom Bauträger zutreffend über das geplante Objekt informiert wird. Maßgeblich ist insbesondere die Baubeschreibung“, so Manuel Kahlisch weiter. Die Baubeschreibung enthält die technische Beschreibung der Immobilie, insbesondere zur Bauausführung und die Details zum Ausbau der Wohnung. Sie legt fest, ······································································· MANUEL KAHLISCH Geschäftsführer der Notarkammer Sachsen Foto: Notarkammer Sachsen ······································································· welche Leistung der Bauträger erbringen muss. Deshalb ist die Baubeschreibung immer Teil des notariell beurkundeten Bauträgervertrags. „Erwerber sollten sich die Baubeschreibung immer genau ansehen, damit sich die neue Immobilie nicht später als große Enttäuschung entpuppt! Durch den Notar wird sichergestellt, dass dem Erwerber die Baubeschreibung mit weiteren wichtigen Unterlagen spätestens zwei Wochen vor dem geplanten Beurkundungstermin vorliegen, damit er genug Zeit hat, die geschuldeten Leistungen genau zu prüfen beziehungsweise prüfen zu lassen“, macht Manuel Kahlisch deutlich. Mit der Baurechtsreform hat der Gesetzgeber konkrete Vorgaben für die Baubeschreibung gemacht und insgesamt neun Informationskategorien vorgegeben: zum Beispiel eine allgemeine Beschreibung des Gebäudes, Pläne und Grundrisse, technische Angaben zum Energie-, Brandschutzund Schallschutzstandard, eine Beschreibung der Baukonstruktionen, zum Innenausbau, zu den gebäudetechnischen Anlagen, zu den Qualitätsmerkmalen des Gebäudes und zu den Sanitärobjekten, der Elektroanlage, der Installationen, der Informationstechnologie und der Außenanlagen. „In den meisten Baubeschreibungen waren diese Informationen auch schon vor der Reform enthalten. Durch die neuen Regelungen wird aber ein Mindeststandard eingeführt“, sagt der Geschäftsführer. Die Baubeschreibung muss „klar“, aber nicht unbedingt für jeden Verbraucher „verständlich“ formuliert sein. Der Gesetzgeber verweist Verbraucher vielmehr darauf, bei Verständnisproblemen – gerade von komplexen technischen Informationen – Experten zu Rate zu ziehen, die sie über den Inhalt der Baubeschreibung aufklären. Unvollständige und unklare Baubeschreibungen führen dazu, dass die Baubeschreibung unter Berücksichtigung sämtlicher vertragsbegleitender Umstände auszulegen ist. So können Prospekte, Werbefilme, Modelle oder Vergleichsobjekte des Bauträgers oder sogar Aussagen von Vermittlern etwa zur Aussicht oder zur Wohnungsgröße für den Vertrag relevant werden. „Verbleibende Auslegungszweifel über den Umfang der geschuldeten Leistung gehen zu Lasten des Bauträgers“, so Manuel Kahlisch. -www.notarkammer-sachsen.de 3886529-10-1 3889128-10-1 3888867-10-1