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Theaterball Freiberg | 01/2018

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2 Köstliches zum Ball

2 Köstliches zum Ball Sherry und Wein aus Spanien BALL & BÜHNE 29. Januar 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Wie schon in den vergangenen Jahren konnten sich die Gäste auch diesmal zum Westernball im Freiberger Theater mit Sherry und Wein aus Spanien verwöhnen lassen. In diesem Jahr gab es zudem als besonderes Highlight die Champagner-Bar des Theaterfördervereins mit Weinen aus Frankreich undItalien. Doch nicht nur ansolch besonderen Abenden ist Anette Haber gemeinsam mit ihrem Team für die Besucher des Freiberger Theaters da. Vor jeder Vorstellung sowie in denPausenwerdeninder Weinbar im zweiten Foyer gute Weine und kleine Häppchen angeboten. Wer sich dieses Angebotauf keinen Fall entgehen lassen möchte, der kann bereits im Vorfeldder Veranstaltung reservieren. Dies ist auch online unter www.weinbar-im-Theater.de möglich. Intendant Ralf-Peter Schulze freut sich auf die vor ihm liegenden Aufgaben. Glänzende Schätze im Theater Intendant Ralf-Peter Schulze über Höhepunkte und Vielfältigkeit Foto: Detlev Müller/Archiv 3894100-10-1 3891893-10-1 3891430-10-1 Unterhaltsam ging es am Wochenende wieder im Freiberger Theater zu. Gefeiert wurde der Western- Ball. Stefanie Horn sprach mit Ralf-Peter Schulze über das Ballmotto, gemeinsames Engagement und neue Aufgaben. Selbst konnte der Intendant nicht am Ball teilnehmen, da er sich kurz zuvor denFuß gebrochen hatte. Freie Presse: Indiesem Jahr stand der Theaterball unter dem Motto „High Noon“. Was für eine Idee stecktedahinter? Ralf-Peter Schulze: „High Noon“ist einerder bekanntesten Westerntitel –insofern hat sich hinter diesem Motto ein Western-Ball versteckt, dessen szenische und musikalische Programme sich –immer humorvoll –vom Wilden Westen haben inspirieren lassen. Wörtlich meint „Zwölf Uhr mittags“ auch „den Zeitpunkt, auf den es ankommt“, den Höhepunkt des Tages –den Moment der Entscheidung. Wir reden nicht über den Kampf um die Siedlungsgebiete und Bodenschätze, nicht über den Goldrausch! Wir reden über unsere eigenen Schätze, dieSchätzeeines Theaters, die in jeder Vorstellung, aberganzbesondersindieser Ballnachtglänzenkönnen. Was durften die Besucher an den Ballabenden erleben? Einopulentes, abersehr vielfältiges Programm, zu dem alle Theatermitarbeiter ihre besonderen Fähigkeiten beitrugen: Es gab gespielte und gesungene Szenen, Lesungen und Instrumentalmusik, fantasievolle Dekorationen und Kostüme, Speisen und Getränke von der Nikolaikirche bis zur Borngasse, vom Untergeschoss bis zum zweiten Rang. Und es wurden auch die Möglichkeiten aktiviert, die sonst brachliegen: So wurde ein sonst unzugänglicher Arbeitsraum wie der Malsaal zum Saloon, und die Mittelsächsische Philharmonie spielte - neben verschiedenen Bands -zum Tanz auf. Gibt es einen Zusammenhang mit dem aktuellen Thema der Spielzeit „Gemeinsam“? Gemeinsam bedeutet hier besondersintensivimMiteinander zu wirken. DasMusiktheater- und Schauspielensemble präsentieren sich gemeinsam mit allen Sparten des Mittelsächsischen Theaters. Und wir haben uns vervielfacht: Die Drei Tenöre, die Drei Baritone und natürlich die Drei Soprane und eine besondere Band The Rubinettes. Natürlich wurden auch unsere Gästewieder eingeladen. Die Beatles-Band Hard Day´s Night feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen bei uns. Ganz neu bei uns ist dasJazz-Trio „b.u.m.“,junge Musiker, die sich an der Freiberger Musikschule kennen gelernt haben. Und um Mitternacht überbrachte Rainer König, Schauspieler, Pantomime und Clown, Grüße aus dem Wilden Westen. Menschen, die zu unskommenund mit uns die Ballnacht zu einem besonderen gesellschaftlichen Ereignis werden lassen.Gemeinsam eben. Lassen sich vielleicht auch Parallelen zuaktuellen gesellschaftlichen Themen finden? In den klassischen Western siegt zumeist der Versuch, Werte zu verteidigen, der Sheriff, der inscheinbar aussichtslosen Situationen niemals aufgibt. Der „weiße Mann“, der zuden Indianern hält, der sie verteidigt, gegen Ungerechtigkeit unddie Gewalt.Dazubedarf es immer Menschen, die Mut haben, die dem Schwachen und dem Hilflosen beistehen. Menschen, die den Mut haben, sich gegen den Mainstream zu stellen, sich zu wehren. Meistens gilt es, eine ganze in Angst erstarrte Stadt zu befreien… Seit wann waren die Planungen für den Ball im Gange, und wann begann die„heißePhase“? Die Planungen begannen spätestens nach Abschluss des vorigen Balls, also Ende Januar 2017. Die „heiße Phase“ ist dann von Abteilung zu Abteilung verschieden: Die Werkstätten arbeiteten seit Monaten, Schauspieler und Sänger und Musiker probten seit Wochen, das Orchester ging danach wie alle ins Finale, die Technik begann vor einer Woche mit dem Umbau und der Dekoration des gesamten Gebäudes, und am Donnerstag waren dieGeneralproben. Gibt es denn schon Ideen für das Ballmottoimnächsten Jahr? Jede Menge –aber die sind noch streng geheim. Nun noch ein kleiner Ausblick auf die zweite Spielzeithälfte. Was sind Ihre persönlichen Höhepunkte? Alle vor uns liegenden Aufgaben sind für mich ein Höhepunkt. Wir habeneinenSpielplan,der sich mit gesellschaftlichrelevanten Themen beschäftigt. Der verspielt undmusikalisch hochwertig die verschiedenenMöglichkeiten einervielfältigen Theaterarbeit unserem Publikum anbietet,aber immer unterhält.

BALL & BÜHNE 29. Januar 2018 3 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Clowns und Gondeln unter freiem Himmel In den Sommermonaten gibt es Vorstellungen auf der Seebühne Kriebstein und im Schlosshof Freiberg Wenn im Mai die Vorstellungszahl in den Theatern in Döbeln und Freiberg zurückgeht, hat das Ensemblenochlange keineFerien: Von Mai bis August sind Schauspieler, Sänger und Musiker unter freiem Himmelzuerleben. Hauptspielort ist natürlich die Seebühne an der Talsperre Kriebstein. Hier eröffnet das Theater traditionell mit einem Konzert am Pfingstwochenende, amSonntag, 20. Mai um 19 Uhr. Die Mittelsächsische Philharmonieunter der Leitung von Raoul Grüneis spielt hier gemeinsam mit der Beatles-Band „Hard Day´s Night“, die 20 Jahre lang die Besucher bei den Theaterbällen in Mittelsachsen begeistert hat. Auf derSeebühne Kriebstein geben die Musiker nun ihr Abschiedskonzert in derRegion. „Komm indie Gondel, mein Liebchen, osteige nur ein ...“ –wer kann einer solchen Aufforderung widerstehen, erst recht, wenn sie vomOperettenkönig Johann Strauß vertont wurde? ImSommer 2018 legt die Gondel an der Seebühne Kriebstein an. Premiere derOperette „Eine Nacht in Venedig“ ist am Sonntag, 17. Juni, um 18 Uhr. Bis zum 22. Juli folgen insgesamt 19 Vorstellungen an der Talsperre – erstmals auch wieder am Abend, samstags um 20 Uhr, sodass stimmungsvolle Lichteffekte möglich werden. „Der kleine August“ ist auf der Seebühne Kriebstein und im Freiberger Schlosshof zu erleben. Foto: André Braun Noch steht die Gondel auf dem Trockenen –Intendant Ralf-Peter Schulze und Sergio Raonic Lukovic schippern mit Leonora del Rio schon mal testweise durch den Malsaal des Freiberger Theaters. Foto: Stefanie Horn Die musikalische Leitung hat Alexander Livenson; Sergio Raonic Lukovicinszeniertrauschende Karnevalsfeste, amouröse Verwicklungen und Maskeraden: Die Senatorengattin Barbara führt ihren Ehemann ebenso ander Nase herum wie ihren herzoglichen Verehrer. Sie zieht ein Rendezvous mit ihrem jungen Neffen vor. Das Fischermädchen Annina flirtet zwar gern mit dem Herzog, will aber letztlich dochnur dessen Barbier Caramello für sich gewinnen. Und die Zofe Ciboletta schafft es endlich auch, den Makkaronikoch Pappacoda zur Ehe zu bewegen. So sind am Ende alle zufrieden, außer dem Herzog: Er war ausnahmsweise einmal nicht erfolgreich. Aber noch istesjanicht allerTageAbend... Für Familien gastiert auf der Seebühne das Lakomy-Ensemble: am Freitag, 24. August ab17Uhr sowie am Samstag, 25. August ab 16 Uhr. Und eine Woche zuvor zeigt das Schauspielensemble noch zwei Mal Pavel Kohouts Zirkusmärchen „Der kleine August“: am Samstag, den 18. und am Sonntag,19. August, jeweils ab 17 Uhr. Noch vor den Sommerferien, vom 6. bis zum 11.Juni, istdiese Inszenierung der Schauspieldirektorin Annett Wöhlert auch im Freiberger Schlosshof zu erleben. Und bei den „Sommernächten“ lädt die Mittelsächsische Philharmonie hier am 13. Juli ab20Uhr zu einem Sommernachtskonzert ein. Die nächsten Premieren im Freiberger Theater: Der Vorname –Schauspiel: 17.Februar Haseund Igel–Kinderstück: 27.Februar Jekyll &Hyde–Musical: 10.März Spielraum Gegenwart – Schauspiel:5.Mai Così fantutte –Oper: 26. Mai 3891425-10-1