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Willkommen im Erzgebirge 2017

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34 ERZGEBIRGSVORLAND Ein

34 ERZGEBIRGSVORLAND Ein bisschen Spaß musssein: Das Bergbaumuseum putzt sich heraus. Winterstimmung im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb. Fotos(3): Katja Lippmann-Wagner Schwarze Pause als unvergessliche Weihnachtsfeier In vielen Unternehmen und Abteilungen wird im Herbst eifrig am Jahresausklang gefeilt. Denn in den meisten Firmen gehört eine Weihnachtsfeier mit der Belegschaft zu den festen Ritualen. Eine solche Feier fördert schließlich den Teamgeist und ist ein beliebtes Dankeschön. Alljährlich aber stehen die Verantwortlichen auch vor der Entscheidung, womit sie die Mitarbeiter in diesem Jahr überraschen können. Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb. hat schon seit einiger Zeit ein besonderes Angebot: Die Schwarze Pause. Dabei handelt es sich um eine urige Bergmannsvesper, die sich ideal für Gruppen eignet. Die Teilnehmer lernen bei einer Führung zunächst die untertägige Welt des Bergmanns kennen und lassen anschließend den Tag ingeselliger Runde ausklingen. Für jeden Teilnehmer gibt es einen Brotbeutel mit Brett, Bemmbichs, Deputatbier und einem Fläschchen Bergmannsschnaps –natürlich auch als Geschenk und Erinnerung an diesen besonderen Tag. „Weil wir sehr gern individuelle Wünsche erfüllen, haben wir auch eine „Süße Pause“ und eine „Warme Pause“ imAngebot“, sagt Museumsleiter Jan Färber, der darin eine gute Möglichkeit sieht, alte Traditionen zu pflegen, Geschichte zuvermitteln und doch auch mit der Zeit zu gehen. OELSNITZ|ERZGEB. Bergbaugeschichte an authentischem Ort Der Geruch vonSchmiermitteln liegt in der Umformerhalleinder Luft. Ein Hauch vonKohlenstaub überzieht die originalenHunte, diesich auf der Hängebank befinden. Der alte Fahrstuhl hat seinen Charme voneinst durch Notfalltelefon mit Wählscheibe und Kunststoff­Verkleidung noch nicht verloren. Werdas Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.durch daslegendäreWerktor und dasPförtnerhaus, in dem sich heutedie Kassebefindet,betritt,weiß, dass er sich für die nächsten Minuten und Stunden auf eine besondereZeitreise begibt.Hinter dem roten, markanten Backsteinbau des einstigen Karl­Liebknecht­Werkes wirdBergbau­ und Industriegeschichteanauthentischem Ort lebendig. Dabei dreht sich allesumdie SchwarzenDiamanten. Zwar gibt es im Erzgebirge Besucherbergwerke wie Sand am Meer,doch nur im Oelsnitzer Museum steht der Steinkohlenbergbau im Mittelpunkt. Weil Steinkohleohne dasZeitalter des Karbons nicht denkbar wäre,sollten GästeihreMuseumstour am besten im Steinkohlenwaldbeginnen. Dort zeigt eine Videopräsentation eindrucksvoll,was vor300 Millionen Jahren passierte. Da dasBergbaumuseum ein lebendiges Museum ist, in dem nicht nur Wissen vermittelt,sondern ein Besuch zumErlebnis wird, betreten die Gästetatsächlich einen Karbonwald beziehungsweise dessen Nachbildung mit riesigen Bäumen und dichten Farnen. Ungewohnte Geräusche runden die Eindrückeab. Das Herzstück des Bergbaumuseums ist allerdings dasAnschauungsbergwerk.Auf rund vierhundert Metern Streckenlängesind originale Ausbauarten und Abbaumaschinen zu sehen und zu erkunden. In diesem wähnen sich Besucher unter Tage und genießen trotzdem die hohen Sicherheitsstandards eines Museums. Museumsbesucher fahren einigeMeter in dasAnschauungsbergwerk ein und erleben bei der Ausfahrt eine Überraschung. Hautnah erfährt jeder einzelne Gast, wie schwer die Arbeit im Schacht warund welchen Herausforderungen sich die Steinkohlenkumpel tagtäglich stellen mussten. Doch damit nicht genug: Das Bergbaumuseum ist auch eine familienfreundliche Einrichtung und das wirdanverschiedenen Stellen deutlich. Besonders beliebt beim Nachwuchs ist der Zwergenschacht mit Förderturm und hohem Erlebnispotenzial. Dort können sich die Jüngsten austoben, während die Großen die Eindrücke, die sie im Anschauungsbergwerk gewonnen haben, sacken lassen. www.bergbaumuseum­oelsnitz.de Im Bergbaumuseum gibt es auch auf dem großen Außengelände einiges zu entdecken.

ERZGEBIRGSVORLAND 35 Der Bergparade in Stollbergist alljährlich ein Anziehungspunkt. Foto:Armin Leischel STOLLBERG Paraden der Weihnachtsmänner und Habitträger Traditionell wirdder StollbergerWeihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende,indiesem Jahr also vom8.bis zum10. Dezember,veranstaltet. Dann erstrahlt und erscheint der Hauptmarkt in ganz besonderem Licht.Dort stehen die zahlreichen Weihnachtsbuden, dasHändlerband wirdinder Herrenstraße fortgesetzt. Drei Tage lang sorgt Stollberg für ganz besondereMomenteinder Adventszeit. Der Duft vongebrannten Mandeln und Bratwurst liegt in der Luft,erzgebirgische Weihnachtsmusik dringt aus den Lautsprechern, ganz Stollbergist auf den Beinen. Am Samstagnachmittag 14 Uhr lädt die Stadt zum großen Bergaufzugdes Sächsischen Landesverbands der Bergmanns­Hütten und Knappenvereine ein. Dieser wirdvon zirka190 Habitträgern und knapp 90 Bergmusikern gestaltet. Am Sonntag 15 Uhr gibt es wiederum eine Parade. Bei dieser allerdingswerden kein Habits getragen, sondern knallroteMäntel mit weißem Besatz. Stollberghat eine Weihnachtsmannparade.Die Rauschebärteziehen über die Herrenstraße ins Festgebiet.Der Musikverein Blasorchester der Stadt Flöha umrahmt diese musikalisch. Es ist eine Selbstverständlichkeit,dassdas komplette Orchester rote Weihnachtsmannmäntel trägt. Zudem bringen sich auch die Narren der Carnevalsvereinigung Stollbergbei der 39.Weihnachtsmannparade mit ein. In der Parade laufen Engel und Bergmann, die Kurrendesänger in ihren schwarzenMäntelchen sowie einigeMärchenfigurenmit. Anschließend präsentieren sich die Kindergärten mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Kulturprogramm auf der Bühne. Besondersschön für die Kinder ist, dass die Weihnachtsmänner an die anwesenden Steppkes kleine Geschenkeverteilen. Empfehlenswert ist auch die bekannteSchwibbogenausstellung in der St.Jacobi Kirche,die am 3. Dezember eröffnet wird. Eine Woche lang werden dort verschiedene Schwibbögen gezeigt,fast alle sind Unikate. Eine Besonderheit wirdindiesem Jahr ein Koreanischer Schwibbogen sein, ein Schwibbogen der Wiedervereinigung, gefertigt von PakHyon Chol, einem gehörlosen Malerund Holzkünstler. 12.11.2017 Tanztee mit Manfred Vogel 15.00 Uhr 18.11.2017 Danke, Udo! Alex Parker singt &spielt Udo Jürgens 19.30 Uhr 10.12.2017 Erzgebirgsweihnacht 19.00 Uhr 31.12.2017 Silvestergala 19.00 Uhr 21.01.2018 Zauber der Operette 15.30 Uhr 08.04.2018 Bernd-Lutz Lange –Das gabs früher nicht 19.30 Uhr BERGMUSIKKORPS „GLÜCKAUF“ OELSNITZ Die Oelsnitzer Blasmusikanten e.V.–ein Musikverein, derTradition und moderne Blasmusik verbindet! OELSNITZER BLASMUSIKANTENe.V. Kartenvorverkauf: Tilo Nüßler ·Höhlholzplatz 17 ·09376Oelsnitz/Erzgebirge Tel.: 0171 3618509 ·EDEKA 037296 933573 oder 037204 83601 oelsnitzer-blasmusikanten.de ·tilo@oelsnitzer-blasmusikanten.de Veranstaltungen2017: ■ Sonntag, 08.10.2017, 15.30 –17.30 Uhr Kirmes Gersdorf ■ Sonntag, 15.10.2017, 15.00 –18.00 Uhr Oktoberfest der Oelsnitzer Blasmusikanten in der Stadthalle ■ Sonntag, 05.11.2017, 15.00 –18.00 Uhr Wernesgrün, Musikantenscheune ■ Mittwoch, 08.11.2017, 19.00 Uhr Big Band der Bundeswehr Stadthalle Oelsnitz ■ Samstag, 02.12.2017, 14.00 Uhr Bergparade Chemnitz ■ Samstag, 02.12.2017, 17.00 Uhr Bergparade Oelsnitz ■ Samstag, 03.12.2017, 17.00 Uhr Bergparade Aue ■ Samstag, 09.12.2017, 14.00 Uhr Bergparade Stollberg ■ Sonntag, 10.12.2017, 16.30 Uhr Bergparade Schneeberg ■ Samstag, 16.12.2017, 15.30 Uhr Bergparade Seiffen ■ Sonntag, 17.12.2017, 17.00 Uhr Bergparade Lößnitz ■ Freitag, 22.12.2017, 19.00 –21.00 Uhr Weihnachtskonzert Stadthalle Oelsnitz Veranstaltungen Sa., 14.10.2017 | 20.00 Uhr Mi., 08.11.2017 | 20.00 Uhr Der besondere Liederabend mit Falk „Traveler“ Schirrmeister So., 15.10.2017 | 15.00 Uhr Herbstfest der Blasmusik Sa., 21.10.2017 | 19.00 Uhr „Der große Kabarettabend“ Sa., 04.11.2017 | 20.00 Uhr „Amazing Shadows“ Ticketshop: 037298 17070 Swing/Rock/Pop–Show der Superlative „Big Band der Bundeswehr“ Sa., 16.12.2017 | 14.30 Uhr Maximilian Arland, Heintje, Fernando Express „Weihnacht mit unseren Stars“ RATHAUSPLATZ 3 09376 OELSNITZ / ERZGEBIRGE