Aufrufe
vor 3 Monaten

Willkommen im Erzgebirge | 2018 Herbst-Winter

  • Text
  • Freiberg
  • Erzgebirge
  • Weihnachtsmarkt
  • Stadt
  • Region
  • Kurort
  • Zwickau
  • Dezember
  • Seiffen
  • Schloss

10 WILLKOMMEN HERZOG,

10 WILLKOMMEN HERZOG, BURGFRÄULEIN, BERGSTADTKÖNIGIN.... Mit Schärpe und Krone für das Erzgebirge JungeFrauen in schicken Kleidern und der Heimat im Herzenpräsentieren dasErzgebirge. Die Hoheiten schwärmen vonReisen, Abwechslung und neue Freundschaften. Foto:iStockphoto.com/©3drenderings Allein dasWort Prinzessin oder Königin ruft in den meisten Menschen ein Klischeebildhervor.Ballkleid, Krone und Schärpe gehören zu diesem. Doch die erzgebirgischen Hoheiten sind vielmehr und lassen sich nicht auf Äußerlichkeiten festlegen. Gerade im Westerzgebirge dominiert unter den Hoheiten dasDirndl.InLauter­Bernsbach beispielsweise trägtdie Prinzessin ein kurzes, fesches Kleid, die Königin ein edles langes. Ein richtiges Ballkleid ist es auch nicht,was dasBurgfräulein Edelweiß aus Schwarzenbergüberstreift.Ein ortsansässiger Brautausstatter setzt einem im Ursprung cremefarbenem Kleid durch dunkleSamtelemente den i­Punkt auf.Das Burgfräulein Edelweiß ist auch die einzigeHoheit,die an der Seiteeines echten HerzogHeinrich und Gemahlin aus der Bergstadt Marienberg. Foto: Jana Kretzschmann Rittersagiert. Repräsentieren scheint darüber hinaus allein Frauensache zu sein. Farblich gesehen sind die Brunnenmädchen von Bad Schlema ziemlich festgelegt, denn ihreRobe ist blau –obein zartes Hellblau oder ein sattes Königsblau bleibt allerdingsdem eigenen Geschmack überlassen. Ein richtiges dunkelgrünes Ballkleid tragen die Bergstadtköniginnen in Freiberg–malauslassend, malschmal, aber auf jeden Fall elegant kommen die Traumkleider daher.Das aber sind nur die Äußerlichkeiten ­ im Herzeneint alle Repräsentantinnen ihreLiebe zumErzgebirge. Egal ob Vugelbeerprinzessin, Burgfräulein, Bergstadtkönigin und auch Brunnenmädchen ­ die jungen Frauen schätzen ihreHeimat und genau für diese wollen sie werben. Dabei verlangt ihnen dasrepräsentativeEhrenamt viel ab.Sie müssen immer wieder in Kameras lächeln, Autogramme geben und Fragenüber die Region beantworten können. Doch wo die symbolhaften Figurenauch auftauchen, sie sind gern gesehen, sehr beliebt und verleihen selbst dem unspektakulärsten Messestand dasgewisse Etwas. In allenOrten, in denen Hoheiten deutschlandweit die Werbetrommel rühren sollen, wurden Prinzessinnen und Königinnen zunächst gewählt. Mittlerweileallerdingssinkt bedauerlicherweise an der ein oder anderen Stelledas Interesse,stehen leider nicht mehr fünf oder sogar zehn junge Frauen zurAuswahl.Entweder werden die Repräsentanten vonden Kommunen ­ natürlich nach Vorabsprachen ­ einfach bestimmt oder müssen sich nur noch gegeneinen kleinen Kreis vonMitbewerberinnen durchsetzen. Das Trio für Lauter-Bernsbach: Vugelbeerkönigin, Vugelbeermannel und Vugelbeerprinzessin. Foto:Katja Lippmann-Wagner Wereinmalein solches Amt inne hatte, kann das nicht verstehen. So schwärmt Isabell Heinz, die scheidende Vugelbeerkönigin: „Ich habe viele neue Leutekennengelernt und zu anderen Hoheitensogar Freundschaften geschlossen.“Die junge Frauaus Lauter liebt dasReisen und hat deshalb ihreTeilnahme an Treffen vonHoheiten oder auch an Messen kaum alsAnstrengung, sondern vielmehr alsinteressanteHerausforderung gefunden. Eine langeTradition hat auch die Wahl der Bergstadtkönigin in Freiberg. Die amtierende junge Frau, die dasberühmtedunkelgrüne Kleid tragen darf,heißtLucy Fischer und ist 20 Jahrejung. HANDWERKSSCHAU WICHTELWERKSTATT WERKSTATT FESTLICHE ADVENTSKONZERTE TAGE DER ERZGEBIRGISCHEN FOLKLORE ADVENT IM ERZGEBIRGE 1.12.2018, 15:30 Uhr GROSSE JUBILÄUMSGALA 1. &2.12.2018 STADTHALLE CHEMNITZ www.advent-erzgebirge.de

WILLKOMMEN 11 HERZLICH GENIESEN IM ERZGEBIRGE Einmal rund ums kulinarische Jahr Die Qualitätsmarke„HeimatgenussErzgebirge“wirdvon Verbänden, Erzeugern und Gastronomen getragen und macht Lust auf einen besonderen Kalender Gemeinsam essen verbindet.... Foto: iStockphoto.com/©geckophotos Und weil derMensch ein Mensch ist, drum braucht erwas zumEssen... (BertoldBrecht) Erzgebirgische Bratwurst,sächsische Wickelköße, weihnachtlicher Stollen und kräuterwürziger Tropfen: So gutschmeckt dasErzgebirge.Auf zur Schlemmerreise! Der Tourismusverband Erzgebirge, Erzeuger der Region und die bestenHotels und Gaststätten zwischen den Landkreisen Zwickau und Mittelsachsen haben sich zusammen getanund einen besonderen kulinarischen Jahreskalender entwickelt.Kommen Sie mit uns auf Reisen! Im Januar und Februar: Da gibt es Wintergemüse und Bierküche. Denn die Erzgebirger haben geradezu eine leidenschaftliche Beziehung zum Bier. Doch es wird nicht nur sehr gern getrunken, auch das Kochen mit Bier hat hier Tradition. Ein Schluck Helles in die Soße zu jungem Gemüse und feinem Fisch –das klingt ja noch alltäglich. Aber Bier in der Plinse? Das können nur die Gebirger. Sie veredeln Eierkuchen mit Selbstgebrautem und reichen es zu Heidelbeeren. Rosenkohl, Möhren oder Rote Bete sind derweil die vitalstoffreichen Zutaten für die Rezepte der Saison. Daraus zau­ bern Gourmets deftige Eintöpfe und cremige Suppen. Im März und April: Da sind die Schäfchenmonate. Lamm­ und Hammelfleisch gibt es dann satt.Die Chefköche der Lamm und Hammel werden vor allemimFrühjahr oft aufgetischt. Das Essen hat auch eine besondereSaison in der Osterzeit. Foto:iStockphoto.com/ ©JoeGough Region würzenesnicht nur mit Salz undPfeffer, sondern zumeist auch mit Knoblauch, Wacholderbeeren, Rosmarin, Estragon oder Oregano.Wenn es richtig zart werden soll,greift der Erzgebirger zumTrick:Dann mussdas Fleisch vorm Zubereiten in Buttermilch baden.