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Willkommen im Erzgebirge | Frühjahr/Sommer 2020

12 WILLKOMMEN

12 WILLKOMMEN Industriemuseum Chemnitz zeigt die Sächsische Maschinenbaukunst. Foto:Wolfgang Schmidt / Boom Der Audi-Bau Zwickau und das August Horch Museum in der Schumannstadt sind Hauptstandort der Landesausstellung. Foto:Ralph Köhler/Boom Ab dem 25. April 2020 ist es endlich soweit. Dann realisiert die Sächsische Staatsregierung eine Landesausstellung, die ihren Fokusauf die Region in Südwestsachsen richtet.Vorgestellt wirddie Gegend alseine Wiegeder deutschen Industrialisierung. Mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Mensch, Kultur und Industrie“werden eine große Zentralausstellung in Zwickau und weitereAusstellungen spannende Themen und Objektean authentischen Schauplätzen präsentieren. Dieses umfassende Konzept der Landesausstellung wird die Geschichteder Industrialisierung in Sachsen und Deutschland Revue passieren lassen und Schlaglichter auf ihreWeiterentwicklung in der Zukunft werfen. Die Zentralschau wirddurch das Deutsche Hygiene-Museum im Audi-Bau in Zwickau ausgerichtet.Als Museum vomMenschen wirdesdie Geschichteder Industrialisierung so erzählen, dass die umwälzenden Auswirkungen dieses technologisch-ökonomischen Entwicklungsschubs auf alle Lebensverhältnisse,auf Identität,Wohlstand und dasgesellschaftliche Zusammenleben erlebbar werden. Dauernde Veränderung und Beschleunigung sind die Signatur des modernen Lebens. Die Landesausstellung wird diese Prozesseinden verschiedenen Teilsystemen der Gesellschaft nachverfolgen. Sie wirddie fundamentalen Veränderungen des Alltagslebens sichtbarmachen, die etwaseit der Mittedes 19. Jahrhunderts durch die neuen Arbeitsformen an hoch entwickelten Maschinen, durch eine bisher unbekannteMobilität oder die Allgegenwart der elektrischem Energie entstanden sind. Auch die sozialen DER BESONDERE TIPP Es macht Boom! 4. Sächsische Landesausstellung stellt die Region in Südwestsachsen in den Mittelpunkt. und politischen Bestrebungen, die auf die Herausforderungen des permanenten Wandels antworten, werden in der Landesausstellung ihren Platz finden. Dazu gehört die Entstehung demokratischer Verfassungen und Parteien oder der Frauenbewegung ebenso wie eine neue Formgebung in der Industrie, die revolutionären Gegenentwürfeder Kunst und die Verheißungen der Massenkultur oder die Herausbildung einer modernen Körperkultur und des Sports. Und diese Standortesind dabei: Das Industriemuseum Chemnitz wirddie Stationen der sächsischen Maschinenbaukunst und ihreKonsequenzen für die Entwicklung der Industrialisierung in Sachsen und Deutschland vorstellen. Die entscheidende Frage lautet hier:Was macht der Mensch mit der Maschine,was macht die Maschine mit den Menschen?Inder originalerhaltenen Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau können die Besucherinnen und Besucher eine Zeitreise in die für Sachsens GeschichtesowichtigeEpoche der Textilindustrie unternehmen. Die zumTeil 100 Jahre altenMaschinen und Webstühlewerden in einer seit ihrer Schließung unveränderten Fabriksituation vorgeführt.Vom „Krempelwolf“für die Rohwolle bis zurAppretur des fertigen Tuches sind hier alle Schritteder Tuchfabrikation nachvollziehbar.Auf dem Gelände des Eisenbahnmuseums Chemnitz- Hilbersdorf wirdman zwischen historischen Dampf-und Dieselloksinder rußigen Atmosphäre eines Ringlokschuppens die industrielleVernetzung vonMensch, Rohstoffen und Produkten in einem industriehistorischen Freilichtmuseum erkunden können. Ein Highlight dieses Geländes ist der bereits 1896 konstruierteAblaufberg, auf dem 1930 eine Seilablaufanlagezur automatischen Zusammenstellung vonGüterzügeninstalliert wurde.Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge zeigt den für die wirtschaftliche Entwicklung Südwestsachsens fundamentalen Steinkohlenbergbau und wirft einen Blick in die Zukunft der Energieversorgung. Daneben gewährt dasForschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freibergam Standort Reiche Zeche in FreibergEinblickeindie Geschichtedes Erzbergbaus und zeigt im Besucherbergwerk unter Tage, welche Rolledie aktuellewissenschaftliche Forschung für die Ressourcentechnologien spielt.Das Freiberger Revier warfür die vergangenen 800 Jahreder wichtigstesächsische Silberlieferant und die „Reiche Zeche“eines der fortschrittlichsten BergwerkeEuropas.Woeinst die BergleuteSilber schürften und Know-how sammelten, forschen und lehren heuteWissenschaftlerder international renommierten TU Bergakademie.Tradition und Erfindergeist erlebt man hier 150 Meter unter Tage. www.boom-sachsen.de Der Annaberger Bergaltar wirdein Schlüsselexponat der Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau sein. Foto:Hans Hesse, Bergaltar (Ausschnitt Mitteltafel), 1520/21,St. Annenkirche Annaberg-Buchholz ©Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz

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