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Willkommen im Erzgebirge | Frühjahr/Sommer 2020

34 OSTERZGEBIRGE

34 OSTERZGEBIRGE |ALTENBERG Derberühmte Einwohner George Bähr ist der geniale Baumeister und Schöpfer der berühmten Frauenkirche.Erkam vormehr als350 Jahren alsSohn des AltenbergerOrtsteils Fürstenwalde zurWelt. Im Stadtteil Lauenstein erhielt er seine Ausbildung zumZimmermann. Sein besonderes Leben und Wirken sind Anlass, dass AltenbergGeorge Bähr außerordentlich würdigt.Sowurde ein Rundwanderweg erschaffen, der an den wichtigen Lebensstationen George Bährsvorbeikommt. www.altenberg.de Schellerhau Bild: ©privat Natur- und Wanderfreunde willkommen! Mai– Kräuterwanderung mit der Semmelmilda September immer mittwochs 10:00 Uhr 05.07. Gartenfest mit Naturmarkt im Botanischen Garten Schellerhau 30.08. Kräuterfest im Botanischen Garten Schellerhau Information und Buchung: Fremdenverkehrsverein Schellerhau ·Hauptstraße 62 a 01773 Altenberg/OT Schellerhau Telefon: 01 73 /381 84 78 ·035052/63240 Internet: www.schellerhau.de SCHELLERHAU Auf Tour mit der Semmelmilda Warum die historische Figurauch heutenoch waszusagen hat. Vorvielen, vielen Jahren wandertesie noch von Haustür zu Haustür und hatteihren Brötchenkorb auf dem Rücken gehuckelt.Die Semmelmilda versorgtedie Menschen in und um Schellerhau einst mit Backwaren und brachteauf diesem Weg gleich den neuesten Klatsch und Tratsch in die Stuben. Die Frauwar somit die stadtbekannteste Person, brachtesie doch nicht nur was zu Beißen vorbei, sondern auch warme News. Noch heuteist die Semmelmilda unvergessen. Und deshalb schlüpfen nun ihreNachfahren ins Kostüm der Brötchenfrau. Derzeit macht das Sabine Nofrati, eine gutbewanderteKräuterkundlerin. Nicht nur rund um Schellerhau bietet sie Führungen durch die Region an, stellt die Gemeinde und ihreGeschichten vor, zeigt die geheimen Wachstumsortevon seltenen Heilpflanzen. Auch, wenn anderswoimErzgebirge die Regionalgeschichtegefeiert wird, ist sie oft mit dabei. Kathrin Ulbrich, Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins in Schellerhau, weiß warum die Semmelmilda auch heutenoch so wichtig ist: „Natürlich nicht,umdie Brötchen vonTür zu Türzu tragen. Heutebrauchen wir die Semmelmilda als mahnende Zeitzeugin.“Niemand sonst könne in Gemeindeveranstaltungen nämlich auch mal unangenehme Dingemit spitzer Zungeund Humor aussprechen. „Dahat uns die Semmelmilda schon so manches Malden satirischen Spiegel vorgehaltenund uns zumNachdenken und Reflektieren unseres Handelns gebracht.“ Führungen mit der Semmelmilda und zu anderen Themen starten ab Mai wieder am Wandertreff „Engel und Bergmann“inSchellerhau. Beginn ist immer mittwochs um 10 Uhr.Anmeldungen sind nicht erforderlich. www.schellerhau.de Die Semmelmilda führt Besucher über Kräuterwiesen. Foto:Kathrin Ulbrich