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Willkommen im Erzgebirge | Herbst/Winter 2019/2020

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N O 2 Schnitzereien

N O 2 Schnitzereien fernab von Engel und Bergmann. N O 1 N O 1 Moderne Holzarbeiten werden gezeigt. Fotos (2): Katja Lippmann-Wagner US-Präsident DonaldTrump greift Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Popo.Napoleon hat seinen Hut tief ins Gesicht gezogen. Das Karl-Marx-Monument steht fest auf dem Sockel und daneben zieht ein sehr künstlerischer Akt die Blicke auf sich. Und all das ist nicht gemalt, nicht gezeichnet, sondern in Holz gebannt. Wer das Schnitzertreffen am 3. November 2019 auf dem Spiegelwald besucht, der wird staunen. Denn dort gibt es alljährlich eine kleine, aber exklusive Ausstellung bei der man angesichts der gezeigten Vielfalt richtig ins Staunen kommt. Die dort gezeigten Arbeiten sind Beweis für die Kreativitätund Fertigkeiten der regionalen Schnitzer. Mal farbig lackiert, mal ganz in Natur und manchmal auch nur lasiert –jeder der Teilnehmer hat seine eigenen Vorlieben. Manche Schnitzer haben über die Jahre sogar eine erkennbare eigene Handschrift entwickelt. Matthias Junghans, Teilnehmer im vergangenen Jahr, hat sich auf das Einlegen von Metall in Holz spezialisiert. „Die Kunst kommt eigentlich aus Indien“, sagt der Zwönitzer, der sich die Sachen selbst angeeignet hat. Bereits zum 6. Mal treffen sich in diesem Jahr N O 2 Der Ansturm zum Schnitzertreffen auf dem Spiegelwald ist immer groß. die Schnitzer der Städte rund um den Spiegelwald. Bei ihrer Arbeitlassen sie sich gern über die Schulter schauen. Viele Schnitzer aus dem weiteren Westerzgebirge und auch neue Teilnehmer werden erwartet. Hinter dem Schnitzertreffen steckt die Idee, die Kräfte zu bündeln und in einen regen Austausch zu kommen. Und dieser Ansatz kommt an –nicht nur beiden aktiven Teilnehmern, sondern auch bei den Gästen. Zu den Schnitzertreffen strömen hunderte zum König-Albert-Turm. Dieser übrigens ist auch im Winter ein beliebtes Ausflugsziel. Der barrierefreie Turm bietet wunderbare Ausblicke über den Kamm des Erzgebirges. Auchist in der ersten Etage die Multimediale Kulturlandschaft untergebracht. Auf einer begehbaren Karte können Gäste vom Erzgebirge ins Böhmische Mittelgebirge wandern und viel Wissenswertes erfahren. Die Top-Adresse im Oswaldtal Hotel „Osterlamm“ Inhaber Christine und WolfgangRehm GbR Unser schön gelegenes 60-Betten-Haus»Osterlamm« bietet Ihnen: ■ Einzel-,Doppel- und Mehrbettzimmer, ausgestattet mitDusche, WC,Fön, Radio, TV und Telefon, W-LAN ■ Familienfreundlich, Lift,Sauna ■ Restaurant mit exklusiver Küche ■ Freizeit-, Ski-&Wandermöglichkeiten vorder Tür ■ Hallen- und Erlebnisbäderinder Nähe ■ PKW-und Bus-ParkplatzamHaus Wirfreuen uns auf Ihren Besuch Talstr.32·08344 Grünhain-Beierfeld/ST Waschleithe Telefon: (0 37 74)7623-0 ·Fax: (0 37 74)762345 www.hotel-osterlamm.de Öffnungszeiten: Di –Sa11:00 –21:00Uhr So 11:00–17:00 Uhr ·Gaststätte mit 40 Plätzen ·Biergarten ·Spielplatz ·Wanderer,Motorradfahrer,Fahrradfahrer und Busgruppen willkommen ·Turm mit Fahrstuhl 10:00 –18:00 Uhr ·Sonnenterrasse Alte Bernsbacher Straße 1·08344 Grünhain-Beierfeld Tel. 03774 /509199·Fax 03774 /640733 Heute schon gedampft? Zum Wohlfühlen, Zum Relaxen, Für die Gesundheit Finnland- & Dampfsauna, Solarium, Massagen Wilkommen Spiegelwaldsauna Beierfeld GbR Obere Viehtrift 2·08344 Grünhain-Beierfeld ·OTBeierfeld Telefon 03774 35100 · www.spiegelwaldsauna.de Öffnungszeiten: Mo –Mi16–22Frauensauna ·Dinach Vereinbarung Do, Fr, Sa 16 –22Uhr gemischt in der Spiegelwaldsauna

N O 3 Informationszentrum Spiegelwald Alte Bernsbacher Straße 1 08344 Grünhain-Beierfeld/ST Grünhain Tel. (03774) 64 07 44 www.spiegelwald.de www.beierfeld.de www.lauter-bernsbach.de N O 3 Fantastische Aussicht bietet der König-Albert-Turm auf den Spiegelwald. Foto: S. Bronst Spannende Erlebniswelten über- und unter Tage. InWaschleithe wird die Bergbaugeschichte des Erzgebirges erlebbar. Dort gibt es mit dem „Herkules-Frisch- Glück“ nicht nur das älteste Schaubergwerk Sachsens, sondern mit dem Weg des Erzes auch eine wohl einzigartige Erlebniswelt. Während das Besucherbergwerk im Erlebnisdorf Waschleithetäglich außer montags geöffnet hat, lässt sich der Weg des Erzes am besten zum Fürstenberger Hüttentag entdecken. Beginnen sollten Interessierte ihre Tour immer mit einer Führung durch das Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“. Über 250 Stufen gelangen die Gäste ins Bergwerksinnere. Hier finden sie in 80 Meter Tiefe smaragdgrüne Bergseen und große Marmorsäle. Die jahrhundertealte Bergbaugeschichte wird von den Gästeführern mit viel Fachkompetenz, Humor und Hintergründigem erzählt. Der Weg des Erzes befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Verwaltungsgebäudes und der rustikalen Bergschmiede, die für besondere Anlässe auch gern gemietet werden darf. Das Schaubergwerk ist als familienfreundliche Einrichtung zertifiziert und Kinder kommen hier vollauf ihre Kosten. N O 4 Doch zurück auf den Weg des Erzes. Dieser zeigt, wie das Erz vom Gestein befreit wird, wie es im Rennofen zum Schmelzen gebracht wurde und schließlich in der Presse zum Taler wurde. Wer möchte, kann für einen kleinen Obolus einen eigenen Fürstenberger prägen. Ein ganz besonderes Highlight sind in der Advents-und Vorweihnachtszeit die Mettenschichten im großenMarmorsaal. Dieser ist dannmit hunderten Kerzen geschmückt, an der Firste hängen herrliche mit Tannengrün geschmückte Leuchter. Da es sich um kulturelle Mettenschichten handelt,die lediglich eine alte Tradition aufgreifen, stehen zu den Veranstaltungen immer erzgebirgische Gruppen und Musiker auf der Bühne. Sie alle eint eins: Sie wollen das Brauchtum und die Tradition der erzgebirgischen Weihnacht pflegen. Zu den Akteuren in Waschleithegehören unter anderem das Erzgebirgsensemble Aue, die Bergsänger Geyer, der Männerchor Bernsbach und das Bläserensemble Manuel Ullmann. Neben viel Musik und Geschichten rund um die Advents- und Weihnachtszeit im Erzgebirge warten auf die Gäste auch kulinarische Freuden. Glühwein oder Tee gibt es im traditionellen Blechdipp‘l und auf die Hand erhalten die Besucher eine der leckeren Speckfettschnitten –natürlich mit Petersilie und saurer Gurke. Wer Tickets haben will, der sollte schnell sein. Gerade für größere Gruppen empfiehlt sich eine frühe Reservierung –meist schon im Jahr voraus, wenn man auf einen bestimmten Termin oder auf einen bestimmten Künstler wert legt. Spirituosenmuseum täglich 10.00 –16.30 Uhr geöffnet (außer an Sonn- und Feiertagen), Zugang barrierefrei Gläserne Brennerei einzige Obstbrennerei im Erzgebirge Verkostungsmöglichkeit unserer mehr als 40 verschiedenen Spirituosen Werksverkauf &Laborantenstübl Lautergold Paul Schubert GmbH August-Bebel-Straße 5 08315 Lauter-Bernsbach OT Lauter Tel. 03771 256391 museum@lautergold.de www.lautergold.de N O 4 Martin Riedel ist der Leiter des Schaubergwerks Herkules-Frisch-Glück. Foto: Carsten Wagner