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Wirtschaft.netzwerk | 11/2017

Wirtschaft.netzwerk |

’#$&% "!&320687041 #&(# +)("#*!#&’%# "#* ,%#+/#&,-(%#( -+ "#( $.($ (#-#( !-("#+’ ("#*( -(" !#*’&( Dienstag, 21. November 2017 Kontakte bieten Chancen FOTOS: UWE MANN, PATRICK PLEU/DPA, DIRK KNOFE, URSKUESTER, ANDRE KEMPNER, ANDRE FORNER Zwei Drittel der ostdeutschen Unternehmer nutzen Netzwerke, um an neue Aufträge zu kommen. Nach einer Umfrage im Auftrag der ostdeutschen Tageszeitungen sollen die Kontakte den Geschäften nutzen, den Firmenlenkern ist aber auch der persönliche Draht sehr wichtig. VON ANDRÉ BÖHMER LEIPZIG — Job-Börse, Suche nach Dienstleistern und Akquise von neuen Aufträgen: Ostdeutsche Unternehmer verbinden mit beruflichen Netzwerken vor allem ganz konkrete Ziele. Mehr als jeder zweite Firmenlenker in den Ost-Bundesländern bewertet die regelmäßige Kontaktpflege, die im täglichen Geschäft auch unter dem neudeutschen Begriff „Networking“ firmiert, als wichtig und absolut notwendig, um geschäftlich erfolgreich zu sein. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Leipziger Institut Uniqma im Auftrag der ostdeutschen Tageszeitungen durchgeführt hat. Die sächsischen Meinungsforscher hatten 503 Geschäftsführer und leitende Angestellte zwischen Rügen, Harz, Rennsteig und dem Erzgebirge befragt. Die Umfrageergebnisse für die Sonderbeilage „Wirtschaft – Netzwerk“ erscheinen heute in allen Ost-Regionalzeitungen. „Networking mag ein Modebegriff sein. Dass Führungskräfte und Unternehmen aber ein berufliches Netzwerk brauchen, um am Markt erfolgreich zu sein, steht für die meisten ostdeutschen Unternehmer außer Frage“, analysiert Uniqma-Geschäftsführer Andreas Czaplicki die Ergebnisse der Umfrage. Nur wenige der ostdeutschen Chefs würden diese Bedeutung nicht so einschätzen. Entweder vertreten sie die Meinung, dass dies in ihrer Branche nicht notwendig sei oder dass es ihr Unternehmen aufgrund seiner Marktposition nicht nötig habe, vernetzt zu sein, sagt Czaplicki. „Und manchem liegt das Vernetzen einfach nicht &9D,?9,48,? 2,@’8D 0KE ,/?’2D, () 4 (< 4 ;14 84 < 4 < 4 ;14 (4 < 4 oder er empfindet es als Zeitverschwendung.“ Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie zählt, dass die ostdeutschen Unternehmer handfeste Vorteile aus ihren Netzwerken ziehen. So haben drei Viertel der Befragten schon Dienstleister über Netzwerke ausfindig gemacht und dann auch beauftragt. Zwei Drittel haben einen Projektpartner gefunden oder neue Aufträge akquiriert. Netzwerke in den ostdeutschen Firmen fungieren in Zeiten des wachsenden Fachkräftemangels zudem als Jobbörsen. Gut jeder &%&=:=0* ?20 &:A@&5-&0 ’>5 "0:&50&+/&5 ,0 !6:%&=:6$+.#0% &9D,?9,48,9 85D