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Wohnlich | 04/2018

6 WOHN ICH – TREND

6 WOHN ICH – TREND URBAN JUNGLE GARTENMÖBEL-TRENDS PLATZ FÜR GRÜN IST AUF DEM KLEINSTEN BALKON Die Vorfreude auf die Freiluftsaison steigt. Selbst im urbanen Umfeld werden Balkon und Terrasse längst zum erweiterten Wohnraum Auch Pflanzen tragen zur Gemütlichkeit selbst auf dem kleinsten Balkon bei. Foto: Richard Lampert/VDM Ein Drittel der Bevölkerung ist absoluter Gartenfan. Sie stehen jetzt in den Startlöchern und freuen sich auf die bald beginnende Gartensaison. Aber nicht nur die 33 Prozent der standfesten Gartenenthusiasten freuen sich auf den erweiterten Wohnraum, sondern auch die Balkon inhaber. Immerhin haben fast 70 Prozent aller Wohnungen in Deutschland einen Balkon, Tendenz steigend. Kombinationen aus dem sogenannten Zier- und Nutzgarten sind dabei besonders angesagt. „Selbst auf dem kleinsten Balkon lassen sich ein paar schöne Möbel unterbringen und in kleinen Kübeln Gemüse anpflanzen“, bestätigt Ursula Geismann, die Sprecherin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Dem Alltag draußen entfliehen In Kästen finden blühende Pflanzen selbst auf begrenztem Raum einen schönen Platz. Foto: istockphoto/@ cesaria1 Die Menschen investieren gerne und in wachsendem Maße in Outdoor-Möbel, Dekorationen, Licht, Kübel und Pflanzen. Draußen ist ein herrlicher Ort zum Entspannen, um der Hektik des Alltags zu entfliehen. Garten, Balkon und Terrasse werden allerorts zu einem gemütlichen Plätzchen unter freiem Himmel, gerne kombiniert mit ein paar Kübeln, Kisten oder Töpfen, in denen Radieschen und Co. bald geerntet werden können. Generell sind die Trends bei Gartenmöbeln dabei genauso vielfältig wie im Wohnmöbelangebot. Die wichtigsten Materialien für Gartenmöbel sind Holz, Kunststoff und Metall. Flechtwerkmöbel aus Kunststofffasern dominieren das Angebot. Als neuer Trend setzt sich der klassische Materialmix durch: Möbel aus Holz in Kombination mit Metall und Stoff sind sehr im Kommen. Auch ist Strick als Sitzauflage und Sitzmöbelrücken im Angebot. Bei den beliebten Einzelliegen kommt die sogenannte „Boxspring-Höhe“ auf den Markt, ein reizvolles Angebot für die älter werdende Bevölkerung. Sofas machen auch draußen gute Figur Ein Muss im Garten sind Multifunktionssofas, die aus der Sitzposition zur Liege werden. Selbstverständlich zeichnen sie sich durch ihren wetterfesten Bezugsstoff und ihre witterungsbeständigen Materialien aus. Solche Sofalandschaften kann man in allen möglichen Farben und vielen unterschiedlichen Größen bekommen. Pfiffige Details, wie ein Klappmechanismus für Seitenteile oder eine Ablagefläche hinter der Rückenlehne erinnern genauso an Wohnzimmersofas wie die Vielfalt der Stoffvarianten. Dabei sind manche Bezugsstoffe sogar dauerhaft wasserfest, so dass sie mit einem Hochdruckreiniger mit starkem Wasserstrahl gesäubert werden können. Ebenfalls im Angebot sind wasserfeste Sitzsäcke aus Stoff, die man im Garten immer dorthin mitnehmen kann, wo man sie gerade braucht. Sie sind leicht und bieten allerhand Sitz- oder Liegemöglichkeiten. Um Terrasse oder Balkon in ein stimmiges Freiluft-Zimmer zu verwandeln, gewinnt Outdoor-Deko weiter an Bedeutung. Nach dem Motto „Pimp my Garden“ gibt es etliche wetterfeste Gartenaccessoires, die den Gesamteindruck aufpeppen. Pflanzen spielen hier seit jeher eine Rolle, und nun kommen Skulpturen, durch LED-Technik leuchtende Pflanzgefäße, Fackeln, Figuren und schöne Körbe als Dekorationen hinzu. Zu den beliebtesten Freiluftaktivitäten quer durch alle Altersklassen gehört außerdem das Grillen. Grillen ist heute sogar fast schon High Tech, denn die Grillgeräte bieten immer mehr Sicherheit und immer mehr Funktionen. So kann man beispielsweise je nach Grillgut und Geschmacksrichtung zwischen Holzkohle, Elektrizität und Gas wechseln oder auch Aufsätze zum Räuchern anbringen. Laut einer neuen GfK-Studie grillt Deutschland zu 65 Prozent mit Kohle, zu 13 Prozent mit Gas und zu 22 Prozent mit Strom. 94 Prozent aller Deutschen grillen außerdem am liebsten zu Hause. Auffälliges Thema der kommenden Saison ist darüber hinaus die „Smart Gardening Welt“. Ob Bewässerungs-App, vernetzte Außenbeleuchtung oder die digitale Steuerung des Rasenmähers: Smart Gardening hat Einzug in das grüne Wohnzimmer gehalten und wird von den Gartenfans stark nachgefragt.

Ein Tiny House mit acht Quadratmetern im Wohnbereich. Foto: Katharina Jäger, Medienagentur Hallenberger, Tischlerei Bock TREND URBAN JUNGLE – WOHN ICH 7 BUCHTIPP WIE WOLLEN WIR WOHNEN? Ausufernde Städte, öde Wohnsiedlungen, Vereinsamung – was Städte brauchen, sind intelligente Formen des Wohnens. In seinem neuen Ratgeber präsentiert Erfolgsautor Daniel Fuhrhop Tipps, die Platz schaffen und zu mehr Wohnglück verhelfen. Irgendwie ist immer zu wenig Platz. Mit der Zeit sammeln sich Berge von ungenutzten Dingen an, die Schubladen und Abstellkammern vollrümpeln. Kinder vergrößern den Haushalt und brauchen irgendwann ein eigenes Zimmer. Auf der anderen Seite stehen Räume leer, weil niemand permanent Gäste hat oder das Haus für die alleinstehende Oma zu groß geworden ist. Der am 19. März erschienene Ratgeber „Einfach anders wohnen. 66 Raumwunder für ein entspanntes Zuhause, lebendige Nachbarschaft und grüne Städte“ von Daniel Fuhrhop hilft, Platz zu schaffen, Platz besser zu nutzen und dadurch Freiräume zu gewinnen: für sich selbst, für Freunde und Nachbarn, ja sogar für die ganze Stadt. Denn auch da reicht der Platz scheinbar nie aus. „Wenn jeder aber nur ein Zehntel weniger Raum benötigen würde, könnten alle bezahlbaren Wohnraum finden“, davon ist der Autor überzeugt. Kieze und Viertel würden viel lebendiger, Jung und Alt kämen sich wieder näher – vom Zusammenrücken profitierten alle. „Entspanntes Wohnen beginnt mit Entrümpeln und Nichtrümpeln“, so Daniel Fuhrhop. Dabei helfen Kompaktmöbel, „Tiny Houses“, Einbauen, Umbauen und Ausbauen. Weiter geht es mit vielen Formen gemeinschaftlichen Wohnens: „Wohnen für Hilfe“, Wohnpartnerbörsen und Co-Living, Wohnprojekte oder generationenübergreifende WG. Das Buch 123 Seiten umfassende Buch TIPP Das Buch kann in allen „Freie Presse“-Shops zum Preis von 14 Euro bestellt werden (ISBN 83962380168). Der Autor Daniel Fuhrhop engagiert sich seit seinem Erstlingswerk „Verbietet das Bauen“ für „anderes Wohnen“. Mit Ideen für Wohnungssanierung, innovative Wohngemeinschaften und grünere Städte erreicht er ein breites Publikum. Freunde von uns hatten mit der Firma Loose gebaut und immer geschwärmt. Jetzt schwärmen wir zusammen. aus dem Oekom-Verlag sprüht nur so vor Ideen und präsentiert viele neue Wege zum Wohnglück. Telefon: (037291) 3940 0711_FP_Anzeige_88x100:Anzeige_93x42_WEKA 25.07.11 17:31 Seite 1 Ansprechpartner: Lars Pammler | Jens Loose: (0173) 3561771 Foto: istock_Anne Marie Kurtz Baufirma Loose & Co. GmbH Ziegelei 6 | 09573 Leubsdorf www.baufirma-loose.de Baufirma LOOSE HOCH- UND TIEFBAU MASSIVHÄUSER & GRUNDSTÜCKE AUSSENANLAGEN KLÄRANLAGEN WASSERBAU Chemnitz Adelsberg, Klaffenbach, Reichenhain, Gornau, Augustusburg, Börnichen und weitere reizvolle Standorte in der Region.