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Zukunft | 2018-02

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HANDWERK.DE

HANDWERK.DE HWK-CHEMNITZ.DE Und? Was hast du heute gemacht? Ich bin Handwerker. Wenn ich morgens aufstehe, ist es nicht nur ein Job, für den der Wecker klingelt. Es ist meine Berufung. Sich den Aufgaben im eigenen Betrieb oder beim Kunden stellen. Was bringt der Tag? Wo werde ich gebraucht? Ich packe mein Können aus. Meisterschaft ist mein Werkzeug. Das kann nur ich. Mein Kopf weiß genau, wie es perfekt wird. Durchatmen. Konzentration. Der Job ist erst fertig, wenn ich es sage. Geschafft .. Mein Heldenmoment. Ich habe keinen Job verrichtet — ich hab‘ mein Tagwerk vollbracht. Andere spüren Erschöpfung. Ich nenne es Zufriedenheit. Das alles mache ich für einen Lohn, um den mich andere beneiden: Erfüllung. WER ETWAS MACHEN WILL, DAS IHN ERFÜLLT, FINDET ES IM HANDWERK: WWW.HWK-CHEMNITZ.DE/ LEHRSTELLENBOERSE

„mach was!“ für Deine Zukunft | EDITORIAL Liebe Leserin, Foto: Klang von Blau, M. Borrmann Volker Tzschucke „Leben heißt Veränderung“ – ganz ehrlich, wer auch immer diesen Spruch als erster gesagt hat, hat da ein großes Wort sehr gelassen ausgesprochen. Denn es ist ja wirklich so: Erst wenn sich etwas ändert, merken wir, dass wir am Leben sind. Mit der Veränderung kommt etwas Neues, etwas Aufregendes, etwas Spannendes. Mit der Veränderung kommt manchmal auch etwas Nerviges oder etwas, was im ersten Moment Angst macht. Manchmal kommt Veränderung auch durch einen Verlust. In Freude und Schmerzen, in Glück und Wut merken wir, dass wir leben. Bevor ich mich nun vollkommen wie ein Pfarrer oder der Festredner auf Deiner Jugendweihe anhöre – wobei absolut nichts gegen diese Berufe und Berufungen einzuwenlieber Leser, den ist! –, kommen wir zu Dir: Dir stehen in den nächsten Monaten viele Veränderungen bevor. Dein Leben wird neu, neu, neu! Du verabschiedest Dich aus der Schule. Du ziehst vielleicht bei Deinen Eltern aus, Du suchst Dir womöglich sogar einen ganz neuen Wohnort. Dein Lebensinhalt jedenfalls wird demnächst ziemlich anders. Denn bald beginnst Du mit einer Ausbildung oder dem Studium. Es ist vollkommen normal, wenn Du Dir über diese bevorstehenden Veränderungen viele Gedanken machst: Was will ich werden? Klappt es mit dem Traumberuf? Reichen meine Noten fürs Wunschstudium? Wo werde ich wohnen? Wie geht das mit dem Freundeskreis weiter, wenn wir künftig nicht mehr gemeinsam die Schulbank drücken, sondern in alle Winde zerstreut sind? Und ganz „nebenbei“ musst Du vielleicht auch noch über die Fahrerlaubnis nachdenken, Deine neue Liebe, Stress mit Lehrern oder die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen… Uff, ganz schön viel, was da gerade durch Deinen Kopf schwirrt. Lass uns offen sein: Das geht jetzt auch so schnell nicht wieder weg. Denn Dir stehen eben ein paar Veränderungen bevor. Du hast Dir diese Veränderungen redlich verdient durch jahrelanges Pauken, durch Referate vorbereiten und Hausaufgaben machen. Eigentlich sollte Dich all die Lernerei, die Freude und der Stress der Schule genau auf diesen Moment vorbereiten: das Leben. Dein Leben! Die Entscheidungen der kommenden Wochen und Monate sind Entscheidungen für mehr oder weniger Veränderung. Das Gute daran: Du hast ein ziemlich großes Mitspracherecht. Das sollte auch so sein – schließlich geht es um Dich. Trotzdem darfst Du Dir natürlich Rat holen: bei Eltern, Lehrern, Verwandten, Freunden, Berufsberatern, Ausbildungsbetrieben... Und natürlich auch in diesem Magazin. Wir haben eine Reihe von Leuten zusammengetrommelt, von denen wir denken, dass sie Dir ein paar gute Tipps geben können: Wir haben Basketball-Profi Malte Ziegenhagen gefragt, wie er sein Leben plant. Wir stellen Dir Menschen vor, die nach der Schule erstmal ein paar Monate ins Ausland gegangen sind. Wir haben Azubis gefragt, wie sie ihr erstes Ausbildungsjahr erlebt haben. All das – zusammen mit Berufsporträts, Hinweisen für die Bewerbungsphase, praktischen Ratschlägen für Dein Leben nach der Schulzeit und vielen Ausbildungsangeboten hier aus der Region – soll Dir kleine Entscheidungshilfen liefern. Dann ist es an Dir – mach was aus Deiner Zukunft! Mach was! Das ist seit dieser Ausgabe auch das Motto des Ausbildungsmagazins von Freie Presse und BLICK, denn schließlich heißt Leben Veränderung. Unser Magazin heißt nun genauso wie die Messe, die jährlich im Frühjahr in Chemnitz stattfindet. Auch hier kannst Du Dir Anregungen für Deine Berufs- und Studienwahl holen, künftige Arbeitgeber kennenlernen oder einfach nur aufregende Geschichten hören. Unbedingt also eine Gelegenheit, Dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mach was – wir fänden es jedenfalls ziemlich cool, wenn wir in einer künftigen Ausgabe unseres Magazins, so in zwei, drei oder auch erst in fünf Jahren künftigen Schülern Deine spannende Geschichte erzählen könnten. Wir wünschen Dir eine angenehme Lektüre. Volker Tzschucke für die Redaktion von „mach was!“ für Deine Zukunft Terminkalender raus! Deine nächsten Monate werden anstrengend mit all den Prüfungen und dem Lernen davor. Trotzdem solltest Du Dir hin und wieder die Zeit nehmen, Dir Anregungen für Deine Zukunft zu holen. Am besten funktioniert das bei Messen oder Tagen der offenen Tür. Hier gibt‘s ein paar Termine – auf Seite 18 noch viel mehr. 15. September – Zwickau Tag der Bildung 30. & 31. März – Chemnitz mach was! Die Ausbildungs- und Studienmesse Und Du so? Die nächste Ausgabe des Magazins „,mach was!“ für Deine Zukunft erscheint im Januar 2019 – gern erzählen wir da auch Deine Geschichte. Melde Dich einfach bei der Redaktion unter presse@zauberberg-medien.de 15.-19. Oktober – Chemnitz Campuswoche TU Chemnitz 10. November – Aue Ausbildungsmesse 3 Die Ausbildungsvergütung für Azubis in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen: In Ostdeutschland erhielt ein Azubi 2017 monatlich im Durchschnitt 827 Euro – vor zehn Jahren waren es fast 300 Euro weniger. Lernen vom Finalisten? Kroaten hatten 2016 im Jahresdurchschnitt die meisten freien Tage: 30 Urlaubs- und elf gesetzliche Feiertage. Deutschland ist in dieser Statistik Dritter. Besser als bei der WM... Wir sind kritikfähig... Ja, diese Eigenschaft wird wirklich oft gefordert: Kritikfähigkeit. Und was sollen wir sagen? Wir haben jede Menge davon. Ganz, ganz ehrlich! Deshalb gibt es hier auch direkt die Adresse, an die Du Kritik, Lob oder Wünsche an die Redaktion des Magazins „mach was!“ für Deine Zukunft loswerden kannst: sonderthemen@freiepresse.de Wir sind total gespannt, was es zu meckern gibt! (Quelle: statista) Was? Manche Zahlen sind wirklich bemerkenswert. Hier sind ein paar davon... Apropops, Urlaub: Frankreich war 2017 das beliebteste Reiseziel weltweit mit fast 90 Millionen Gästen. Deutschland zählte 37,5 Millionen Besucher aus aller Welt. Nicht vergessen 2005 hatte Deutschland die höchste Arbeitslosigkeit der vergangenen Jahre: 4,86 Menschen ohne Job – 2018 sind es mit 2,41 Millionen nur noch halb so viele.