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Zukunft | 2018-02

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„mach was!“ für

„mach was!“ für Deine Zukunft | WAS WILL ICH WERDEN Weiblicher Nachwuchs gesucht Das Projekt „Girls‘ Tandem“ an der TU Chemnitz hilft jungen Frauen beim Einstieg in naturwissenschaftlich-technische Studiengänge Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) werden nach wie vor besonders viele Arbeitskräfte gesucht: Nach neuesten Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft lagen in den MINT-Berufen im April 2018 insgesamt rund 486.600 zu besetzende Stellen vor – ein Allzeit-Höchststand. Und obwohl die Zahlen der Studienanfänger in MINT-Fächern steigen, herrscht auch dort noch immer ein großer Engpass – vor allem bei Frauen. Dabei sind sowohl Zukunftschancen als auch Vergütung in diesen Bereichen besonders vielversprechend. Um jungen Frauen ein solches Studium schmackhaft zu machen, setzt die Technische Universität Chemnitz auf das Projekt „Girls‘ Tandem“. Girls‘ Tandem ist ein Mentoring-Projekt des Zentrums für Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung der TU Chemnitz, das sich an Schülerinnen der 8. bis 12. Klassen richtet. Für die Dauer mindestens eines Semesters bilden hier jeweils eine erfahrene Studentin aus dem MINT-Bereich und eine Schülerin ein Tandempaar. Indem die Studentin ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dem MINT-Studiengang an die Schülerin weitergibt, soll deren Interesse für naturwissenschaftliche oder technische Studiengänge und Berufe gefördert und gestärkt werden. Nicole Dietrich, Projektkoordinatorin bei Girls‘ Tandem, weiß: „Die Schülerinnen kommen erst sehr spät mit den einzelnen Bachelorstudiengängen in Berührung und wissen gar nicht, was sie alles für Möglichkeiten haben. Bei Girls‘ Tandem können sie sich dort schon früher umschauen und ausprobieren.“ Die Tandems treffen sich ganz nach Bedarf etwa ein- bis zweimal im Monat. Bei diesen Treffen kann die Studentin die Schülerin zum Beispiel in Vorlesungen mitnehmen oder mit ihr die Studienordnung durchgehen. Aber auch allgemeine Fragen rund um Studi- um, Campus- oder Wohnheimleben oder auch Gremienarbeit, wie etwa im Fachschaftsrat, können innerhalb des Tandems besprochen werden. Darüber hinaus wird für alle Teilnehmerinnen ein spannendes Rahmenprogramm angeboten: „Hier organisieren wir etwa Workshops, besuchen verschiedene Firmen und schauen auch immer, was sich die Teilnehmerinnen wünschen“, so Dietrich. Das Projekt existiert an der TU Chemnitz in dieser Form bereits seit über zehn Jahren, ausgelöst durch anhaltend niedrige Studentinnenzahlen im MINT-Bereich: „Wir hatten die Idee, ein Schülerinnen-Mentoring im MINT-Bereich zu implementieren“, erklärt Karla Kebsch, Gleichstellungsbeauftragte der TU Chemnitz und Projektleiterin: „Und obwohl wir da erst unsicher waren, ob wir dazu auch die geeigneten Partnerinnen unter den Studentinnen finden würden, erklärten sich von Anfang an viele Studentinnen bereit, ihre Zeit zu investieren und ihr Wissen weiterzugeben.“ Und bis heute ist das Projekt ein Erfolg: „Das Feedback unserer Schülerinnen ist durchweg positiv“, freut sich Nicole Dietrich, die die Paare auf ihrem Weg betreut. „Vie- 24 le bleiben sogar länger als ein Semester bei uns und nutzen die Chance, sich verschiedene Studiengänge anzuschauen.“ Besonders toll: Einige ehemalige Mentees haben tatsächlich ein MINT-Studium an der TU Chemnitz begonnen. Und auch Projektleiterin Karla Kebsch ist überzeugt vom Erfolg des Projekts: „Wir hatten jetzt sogar schon ein paar Mal den Fall, dass eine ehemalige Mentee später selbst als Mentorin geholfen hat – und das ist natürlich genial!“ Text: lkü, Fotos: Shutterstock (1), privat (1) DU HAST INTERESSE? Wenn Deine Stärken auch eher im MINT- Bereich liegen und Du gern in verschiedene Studiengänge an der TU Chemnitz hineinschnuppern willst, kannst Du Dich jederzeit bei Girls‘ Tandem anmelden. Nicole Dietrich Projektkoordinatorin nicole.dietrich@ hrz.tu-chemnitz.de Weitere Informationen: https://www.tu-chemnitz.de/ gleichstellung/projekte/GiTa/gita.php

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