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Zukunft | 2018-02

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„mach was!“ für

„mach was!“ für Deine Zukunft | WAS WILL ICH WERDEN Sag niemals nie Auch ein Beispiel dafür, dass man nichts auf Vorurteile über Geschlechter oder Studiengänge geben sollte, ist Therese Morich. Die junge Chemnitzerin studierte mit Wirtschaftsmathematik nicht nur einen dieser MINT-Studiengänge, die so dringend um Studentinnen buhlen, sondern verdient ihren Lebensunterhalt jetzt statt mit Zahlen mit der Musik – also ebenfalls in einem Bereich, in dem Frauen stark unterrepräsentiert sind. Therese Morich alias DJ Tereza mischt die deutsche DJ-Szene auf Mutig sein, nicht alles zerdenken, sich nicht scheuen, auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Das sind die Tipps, die Tereza jungen Menschen mit auf den Weg geben würde, die an einem ähnlichen Punkt stehen wie sie selbst. Und der wäre: Studium der Wirtschaftsmathematik erfolgreich abgeschlossen, gleichzeitig eine der begehrtesten DJs des Landes zu sein. Die junge Chemnitzerin legt bereits seit einigen Jahren Hip-Hop und elektronische Musik auf und hat sich so mittlerweile einen Namen machen können. Heute gehört Tereza zu den erfolgreichsten DJs des Landes. Sie wurde bereits zur New York Fashion Week gebucht, bespielt die größten Festivalbühnen, hat eine eigene Partyreihe in fünf deutschen Städten auf die Beine gestellt. Sie spielte schon mit internationalen Größen wie Skepta oder Mike Skinner und hat gleichzeitig auch bereits eine eigene Radioshow beim Spartenprogramm COSMO des WDR. Trotz des immensen Erfolges sagt sie: „Es gibt schon einige Projekte, auf die ich so etwas wie stolz bin, aber am zufriedensten machen mich nach wie vor einerseits strahlende und ekstatische Gesichter vor meinem DJ-Pult während einer Club-Nacht oder bei einem Festival und andererseits, wenn ich Zuhause übe und einen richtig guten Übergang gefunden habe. Dieser Rausch an Glücksgefühlen ist echt schön.“ Doch ursprünglich war das mal anders geplant: Schon in der Schule belegte sie die Leistungskurse Mathe und Chemie und interessierte sich generell für naturwissenschaftliche Themen. Was sie damit anstellen sollte, wusste sie lange nicht, bis sie im Internet auf den Studiengang „Wirtschaftsmathematik“ stieß – Mathe allein wäre ihr zu trocken gewesen. Also schrieb sie sich an der Chemnitzer Universität ein und begann ihr Studium. Parallel entwickelte sich jedoch auch noch ein anderes Hobby: Mit 19 Jahren begann sie, sich mit dem Auflegen zu beschäftigen. „Ich habe relativ spät damit angefangen. Ich komme aus einem Elternhaus, in dem Musik keine besonders große Rolle gespielt hat, hatte also keine Schwester oder einen großen Bruder, der mich dem Ganzem nähergebracht hat, sondern es hat ein paar Umwege gebraucht, bevor ich mein Interesse dafür entdeckt habe“, erklärt sie. Diese Umwege führten aber letztlich doch zum Ziel: Sie begann einen DJ-Kurs an der Chemnitzer Musikschule, wo sie nicht nur mit ihrer Liebe zur Musik, sondern auch an ihrem technischen Interesse arbeitete. Von Anfang an sei es nicht das Ziel gewesen, einfach nur zu lernen, wie man Party macht. Tereza wollte vor allem verstehen, wie Plattenspieler funktionieren und was hinter dem Ganzen steckt. Ganz augenscheinlich hat das Erfolg: Schnell folgten erste Auftritte in Chemnitzer Clubs, das Finale des Red Bull Thre3Stlye DJ Contests, das Splash! Festival. Und an ihrem vollen Terminplan soll sich so schnell auch nichts ändern. Denn obwohl sie ihr Studium seit einigen Monaten in der Tasche hat, steht jetzt erst einmal weiterhin die Musik im Fokus. „Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass Neugier und Spaß an der Sache weiterhin der größte Antrieb bei mir sind.“ Ob das für immer so bleiben soll, das weiß Tereza allerdings noch nicht: „Wenn ich eines in meinem relativ kurzen Leben bisher gelernt habe, dann ist das ‚1. kommt es anders und 2. als man denkt‘. Es ist wirklich so. Deshalb würde ich niemals nie sagen.“ Text: lkü, Fotos: Fabian Thüroff (oben), Fabian Brennecke (li.), Shutterstock (Hintergrund) 26

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