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Abschied | 04/2020

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Abschied STERBEBEGLEITUNG » Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. « Cicely Saunders lindern und die Anwendung von schmerzlindernden Methoden. Die Erhaltung der Menschenwürde auch im Sterben ist ein wesentliches Ziel. Das Sterben gehört nun einmal zum menschlichen Leben. Sterben ist nicht selten mit Leid verbunden. Dieses Leid lindern, damit der Todkranke nicht in unmenschlicher Qual seine letzten Tage und Stunden verbringen muss, dieser Aufgabe hat sich die moderne Hospizarbeit verschrieben. Schon früh nach der Fertigstellung des St. Christopher Hospice kristallisierte sich heraus, dass viele Menschen ihre letzte Zeit dort verbringen mochten, wo sie zu Hause sind. Dies war die Geburtsstunde dessen, was heute ein Schwerpunkt der Hospizarbeit ist: das ambulante Hospiz. Was Cicely Saunders in England war, war Elisabeth Kübler-Ross in den USA. Sie schrieb etliche Bücher und hielt zahlreiche Vorträge zu diesem Thema. Die Hospizbewegung und generell der Umgang mit Sterbenden geriet so zunehmend ans Licht der Öffentlichkeit. In den 80er Jahren erreichte die Hospizbewegung auch Deutschland, mittlerweile gibt es über eintausend Hospizvereine und -initiativen. y Ambulanter Kinderhospizdienst Schmetterling Ambulanter Kinderhospizdienst Westsachsen Der Elternverein und unsere ambulanten Kinderhospizdienste unterstützen Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen, deren Lebenserwartung mit hoher Wahrscheinlichkeit begrenzt ist. Familien, die in Chemnitz, den Altkreisen Mittweida, Chemnitzer Land, in Westsachsen, dem Erzgebirge oder dem Vogtland wohnen. Wir begleiten die erkrankten Kinder / Jugendlichen, deren Eltern und Geschwister vom Zeitpunkt der Diagnose an, während der Erkrankung, bis über den Tod des Kindes hinaus. Unser Verein bietet Begleitung in der Trauer · in Form von Einzelbegleitungen · in Form von geschlossenen Trauergruppen in Zwickau & Chemnitz · in Form von Selbsthilfegruppen · für trauernde Geschwister in der Kindertrauergruppe Ambulanter Kinderhospizdienst Schmetterling Rudolf-Krahl-Str. 30, 09116 Chemnitz Telefon: 0371 24355764, kinderhospiz@ekk-chemnitz.de Ambulanter Kinderhospizdienst Westsachsen Friedrich-Fröbel-Str. 1, 08301 Aue-Bad Schlema Telefon: 03771 450265, verein@kinderhospiz-westsachsen.de Sozialdienst Ambulanter Hospizdienst Begleitung und Beratung Schwerstkranker und Sterbender • Familienunterstützende, kostenfreie Beratung und Begleitung egal ob zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim • Hilfe bei der Erfüllung letzter Wünsche und der Klärung unerledigter Dinge • Begleitdienst gleich welchen Alters, Nationalität oder Weltanschauung Falls Sie an einer ehrenamtlichen Mitarbeit interessiert sind, rufen Sie uns gerne an! Koordination Daja Raudßus Dresdener Straße 27c 09326 Geringswalde Mobil: 01577 1429780 info@diakonie-sozialdienst.de Anzeigensonderveröffentlichung 18

STERBEBEGLEITUNG Abschied Sich einem sensiblen Thema stellen Zehn Jahre Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen Die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer ist vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung chronischer und unheilbarer Erkrankungen, des demografischen Wandels sowie sich ändernder gesellschaftlicher Strukturen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung wurde 2010 – also vor nunmehr zehn Jahren – die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ verabschiedet. An ihrer Erstellung waren im Rahmen eines Runden Tisches rund 200 Expertinnen und Experten aus 50 gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevanten Institutionen beteiligt. Die Charta setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. In fünf Leitsätzen wurden Aufgaben, Ziele und Herausforderungen formuliert, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch. Seit Veröffentlichung der Charta im September 2010 ist es gelungen, viele weitere Akteure in den Prozess einzubeziehen, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den existenziellen Phänomenen Sterben, Tod und Trauer zu fördern und die Ziele der Charta stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. 2.270 Organisationen und Institutionen sowie 26.900 Einzelpersonen – darunter auch zahlreiche Politikerinnen und Politiker aller Ebenen – haben sich in den zurückliegenden zehn Jahren bisher mit ihrer Unterschrift für die Charta und ihre Umsetzung eingesetzt. Anzeigensonderveröffentlichung 24 h Telefon Den letzten Weg gehen wir gemeinsam. Weil Abschied Vertrauenssache ist. Frank Oberüber – Bestatter und Trauerredner Hainichen Frankenberg Freiberg 037207 651392 037206 897590 03731 7980694 Am Damm 7 Am Graben 18 Poststraße 11 Weitere Infos: www.rieger-oberueber.de 19