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Abschied | 04/2021

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Abschied STERBEBEGLEITUNG Ambulanter Hospizdienst DOMUS e.V. Viele Menschen wünschen sich daheim sterben zu dürfen. Wir vom Verein DOMUS e.V. möchten unheilbar kranke Menschen auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens begleiten. Cornelia Löbel – Koordinatorin Geschäftsstelle Mittweida Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 17 09648 Mittweida Kati Richter – Koordinatorin Geschäftsstelle Chemnitz Leipziger Straße 137a 09113 Chemnitz Das Erfreuliche: Um dem Wunsch Rechnung zu tragen, so lange wie möglich und, wenn es irgendwie geht, bis zum Schluss im eigenen zuhause zu bleiben, wurde der ambulante Pflegedienst in den vergangenen Jahren immer mehr ausgebaut und es gibt heute auch deutlich mehr Angebote der ambulanten Hospizdienste, die die umfassende palliativmedizinische Versorgung organisieren und gewährleisten. Mobil: 0171 / 5618143 E-Mail: vorstand@ahd-domus-ev.de Ambulanter Kinderhospizdienst Schmetterling Ambulanter Kinderhospizdienst Westsachsen Der Elternverein und unsere ambulanten Kinderhospizdienste unterstützen Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen, deren Lebenserwartung mit hoher Wahrscheinlichkeit begrenzt ist. Familien, die in Chemnitz, den Altkreisen Mittweida, Chemnitzer Land, in Westsachsen, dem Erzgebirge oder dem Vogtland wohnen. Wir begleiten die erkrankten Kinder / Jugendlichen, deren Eltern und Geschwister vom Zeitpunkt der Diagnose an, während der Erkrankung, bis über den Tod des Kindes hinaus. Unser Verein bietet Begleitung in der Trauer · in Form von Einzelbegleitungen · in Form von geschlossenen Trauergruppen in Zwickau & Chemnitz · in Form von Selbsthilfegruppen · für trauernde Geschwister in der Kindertrauergruppe Ambulanter Kinderhospizdienst Schmetterling Rudolf-Krahl-Str. 30, 09116 Chemnitz Telefon: 0371 24355764, kinderhospiz@ekk-chemnitz.de Ambulanter Kinderhospizdienst Westsachsen Amalienstraße 4, 08056 Zwickau Telefon: 0375 30337311, verein@kinderhospiz-westsachsen.de Ein schmerzlicher, oft langer Prozess Die Sterbebegleitung beginnt mit der Mitteilung der Diagnose einer todbringenden Erkrankung im Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patient und endet mit dem Tod des Patienten. An Sterbebegleitung können sowohl Angehörige und Freunde des sterbenden Menschen, als auch Ärzte, Pflegepersonen, Seelsorger und ehrenamtliche Helfer mitwirken. Sie ist Teil der Palliative Care und der Hospizbewegung. Tod und Sterben werden im Alltag oft verdrängt. Bei der Begleitung eines sterbenden Menschen ist eine Beschäftigung mit diesem Thema aber nicht zu umgehen. Die Betreuung von Sterbenden ist daher eine hohe psychische und emotionale Belastung für alle Beteiligten, aber auf Grund der emotionalen Nähe am schwersten für die nahen Angehörigen. Daher richten professionelle Sterbebegleiter ihr Augenmerk nicht nur auf den todkranken Patienten, sondern sind durch Rat, Tat und Zuspruch auch eine wichtige Stütze für die Verwandten. y Anzeigensonderveröffentlichung 22

STERBEBEGLEITUNG Abschied Die Arbeit des PalliativVerbandes Seit fast 30 Jahren den Sterbenden zur Seite stehen Anzeigensonderveröffentlichung Die Hospizbewegung betrachtet das menschliche Leben von seinem „ Beginn bis zu seinem Tode als ein Ganzes. Sterben ist Leben – Leben vor dem Tod. Im Zentrum stehen die Würde des Menschen am Lebensende und der Erhalt größtmöglicher Autonomie. Voraussetzung hierfür sind die weitgehende Linderung von Schmerzen und Symptomen schwerster lebensbeendender Erkrankungen durch palliativärztliche und palliativpflegerische Versorgung sowie eine psychosoziale und spirituelle Begleitung der Betroffenen und Angehörigen. Diese lebensbejahende Grundidee schließt Tötung auf Verlangen und Beihilfe zur Selbsttötung aus.“ So lautet einer der Leitsätze des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. (DHPV). Er wurde 1992 unter dem Namen Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V. als gemeinnütziger Verein gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen zu vertreten und ist die bundesweite Interessenvertretung der Hospizbewegung sowie der zahlreichen Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Deutschland. Zwar sind Tod und Sterben nach wie vor Tabuthemen, aber immer mehr Menschen sind offener für die Hospizangebote und sind letztlich dankbar für die dargereichte hilfreiche Hand in dieser letzten Lebensphase. Ein weiterer positive Effekt der jahrzehntelangen Arbeit des PalliativVerbandes ist, dass wir heute viel mehr wissen über die letzte Phase des Lebens und die gewonnenen Erfahrungen der Haupt- und Ehrenamtlichen helfen ganz im Sinne des oben genannten Leitgedankens, den Sterbenden und dessen Angehörigen bestmöglich beizustehen. Auch der medizinische Fortschritt hat sich positiv auf die palliativärztliche und palliativpflegerische Versorgung ausgewirkt. Inzwischen ist die Hospizbewegung fest in der deutschen Gesellschaft verankert. Dies machen einige Zahlen und Fakten deutlich. In Deutschland gibt es derzeit (Stand 2020) rund 1.500 ambulante Hospizdienste, ca. 250 stationäre Hospize für Erwachsene sowie 18 stationäre Hospize für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, ca. 330 Palliativstationen in Krankenhäusern, drei davon für Kinderund Jugendliche. Allein in den 250 stationären Erwachsenen-Hospize werden insgesamt pro Jahr ca. 33.500 Menschen versorgt. Ohne das tagtägliche engagierte Engagement der vielen Ehrenamtlichen wäre die die Arbeit des PalliativVerbandes nicht denkbar. Mehr als 120.000 Menschenunterstützen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich die Arbeit für schwerstkranke und sterbende Menschen. y INFORMATIONEN Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV): www.dhpv.de Hospiz- und Palliativwegweiser: www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de 23