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Abschied | 04/2021

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Foto: iStockphoto, © kzenon Todesfall Das Leben muss weitergehen Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist dies ein schwerer Schlag. Bestürzung, Schmerz, Trauer. Dennoch ist kaum Zeit, sich zurückzuziehen und den Verlust zu beweinen. Oft hört man in diesen Situationen den Satz: „Das Leben muss weitergehen.“ Ja, das Leben nimmt keine Rücksicht auf unsere Befindlichkeiten und stellt uns vor unaufschiebbare Aufgaben. Nach einem Todesfall sind viele Fragen zu klären und Entscheidungen zu treffen von der Bestattung über Trauerfeier, Grabgestaltung bis hin zu Kündigung von Verträgen und Wohnungsauflösung. Für all das braucht man eigentlich einen klaren Kopf, doch den haben Trauernde meist nicht. Das Leben muss weiter gehen – dies hat auch etwas Gutes. Die anstehenden Aufgaben helfen über die erste Schockstarre hinweg, lenken uns ab von der schmerzlichen Gedanken und sind ein erster Schritt auf dem langen Weg der Trauerbewältigung. y 28

TRAUERFALL Abschied Not macht erfinderisch Abschied in Zeiten von Corona besonders schwierig Wie wichtig uns Menschen etwas ist, wird uns meist erst dann bewusst, wenn es nicht mehr da ist. Diese Erfahrung mussten viele Menschen im Corona-Jahr machen. Und – da sind wir uns sicher einig – das ist eine Erfahrung, auf die wir alle gern verzichtet hätten. Aber vielleicht ist es auch eine Erfahrung, die unser Verhalten auf lange Sicht prägt – im positiven Sinne. Die gesetzlichen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie haben das Abschiednehmen oft erschwert, und zwar auf ganz verschiedenen Ebenen. Welche Folgen das für die Psyche hat, ist derzeit noch unklar. Keine Möglichkeit, vom Sterbenden Abschied zu nehmen. Keine tröstenden Umarmungen, die mehr sagen können als Worte. Beisetzung und Trauerfeier nicht in den gewohnten Ritualen und nicht mit all den Verwandten, Freunden und Kollegen. Und auch keine Traueressen, bei dem man noch mal dem Verstorbenen in Gesprächen mit den Anwesenden gedenken kann. Wer während des Lockdowns einen Trauerfall im Familien- oder Freundeskreis erlebt hat, musste die schmerzliche Erfahrung machen, dass man gerade in so einer psychischen Ausnahmesituation des Verlustes und der Trauer menschliche Nähe bitter nötig hat. Abschiednehmen ist ein wichtiger Teil bei der Verarbeitung von Trauer. Und gerade das konnten viele nicht. Gleiches gilt für die Verarbeitung des Verlustes. Trauer ist nichts, was der Mensch alleine macht. Es ist etwas, was man mit Familie und gemeinsamen Freunden teilt. Dazu gehören auch Umarmungen, kör- Anzeigensonderveröffentlichung 24 h Telefon Den letzten Weg gehen wir gemeinsam. Weil Abschied Vertrauenssache ist. Frank Oberüber – Bestatter und Trauerredner Hainichen Frankenberg Freiberg 037207 651392 037206 897590 03731 7980694 Am Damm 7 Am Graben 18 Poststraße 11 Weitere Infos: www.rieger-oberueber.de 29