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Abschied | 04/2021

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Abschied VORSORGE Was wäre, wenn …? Wichtige Fragen, denen wir uns nur selten stellen Foto: iStockphoto, © Guenter Albers Gedanken darüber, was im Falle unseres Ablebens geschieht, machen sich die Wenigsten. Was wäre wenn ... – das ist eine wichtige Frage, die wir uns oft nicht trauen zu stellen, geschweige sich ihr zu stellen und Antworten zu suchen. Die meisten verdrängen Gedanken an schwere Krankheit, Unfall und den eigenen Tod. Wir planen unser Leben, Karriere, Familie, Hausbau, größere Anschaffungen, den nächsten Urlaub, Familienfeiern. Doch einen Plan B haben nur wenige, sprich vorgesorgt für den Fall der Fälle. Aber wir sollten uns der Frage „Was wäre, wenn ...“ stellen und vor allem auch Vorkehrungen treffen. Was wäre, wenn wir durch schwere Krankheit oder Unfall von heute auf morgen im Koma liegen und unsere Angelegenheiten nicht mehr klären können? Was wäre, wenn wir morgen nicht mehr sind? Dann ist die bis ins Detail geplante Urlaubsreise, die wir nun nicht mehr antreten können, völlig unwichtig. Wichtig sind hingegen Fragen wie zum Beispiel: Wie soll der Arzt verfahren, wenn man selbst seinen Willen nicht mehr äußern kann? Wer trifft für uns Entscheidungen, wenn wir unser Selbstbestimmungsrecht nicht wahrnehmen können? Welche Bestattungsform ist gewünscht? Und was wird mit dem Nachlass? Es gibt Möglichkeiten, im Vorfeld alle wichtigen Details zu regeln und festzuschreiben. Nehmen Sie Verantwortung für sich war und nutzen Sie diese Möglichkeiten! Erstellen Sie für den Fall der Fälle · Betreuungsverfügung, · Patientenverfügung, · Vorsorgevollmacht, · Bestattungsvorsorgevertrag und Testament. Neben der eigenen Sicherheit, dass alles in Ihrem Sinne geregelt wird, kommt noch ein weiterer wichtiger Aspekt hinzu: Sie nehmen damit auch Ihren Angehörigen Zweifel, Sorgen und eine große Last ab, da sich diese in schweren Stunden beispielsweise nicht mit Detailfragen der Bestattung beschäftigen müssen, es keine Streitigkeiten über das Erbe gibt oder sich Ihre Kinder keine Sorgen um die Finanzierung Ihrer Bestattung machen müssen. In den schweren Stunden der Trauer finden Ihre Angehörigen ein wenig Trost in dem Gedanken, dass alles so abläuft, wie Sie es sich gewünscht haben. y Anzeigensonderveröffentlichung 6