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Abschied | 04/2021

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Abschied VORSORGE Notarielles Testament bietet Sicherheit Gilt Testament auch mit unleserlicher Unterschrift? Zwar kann jeder Bürger sein Testament selbst aufschreiben, aber die Praxis zeigt, dass dabei oft Fehler unterlaufen (zum Beispiel Formfehler oder unklare Formulierungen), die das Dokument ungültig machen oder dazu führt, dass das Testament angefechtet wird, was nicht selten jahrelange, zermürbende Rechtsstreitigkeiten zur Folge hat. Die bessere Alternative zur selbstverfassten, handschriftlichen Version ist ein Testament, das mit Hilfe eines Notars erstellt wurde. Dieses sogenannte notarielle Testament bietet nämlich aufgrund der professionellen Beratung durch die Notarin oder den Notar einen höheren Grad an Rechtssicherheit. Auch wer aufgrund krankheitsbedingter Schwächung nicht mehr in der Lage ist, seinen letzten Willen handschriftlich niederzulegen, aber dennoch für den Todesfall vorsorgen will, findet notarielle Unterstützung. Für die Unterschrift unter einem notariellen Testament kann es nämlich ausreichen, wenn man versucht, seinen Nachnamen zu schreiben. Der Anfangsbuchstabe und eine geschlängelte Linie können genügen. Notar Andreas Birke Notarin Stephanie A. Jost Aue 23 – 27 09112 Chemnitz Telefon: 0371 382760 Fax: 0371 3827622 E-Mail: info@notar-birke.de Buchholzer Straße 32 09456 Annaberg-Buchholz Telefon: 03733 14030 Fax: 03733 140316 E-Mail: info@notarin-jost.de www.notarin-jost.de Anzeigensonderveröffentlichung 8

VORSORGE Abschied Foto: iStockphoto, © monkeybusinessimages Das Schreiben mit der Hand stellt insbesondere ältere Personen häufig vor Herausforderungen. „Zwar muss auch das notarielle Testament im Grundsatz von den Beteiligten unterschrieben werden“, weiß Tim Hofmann, Geschäftsführer der Notarkammer Sachsen. „Doch es gelten besondere Anforderungen.“ Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden (Beschluss vom 18.05.2020, Az. 2 Wx102/20), dass es reicht, wenn der Erblasser versucht, seinen Familiennamen zu schreiben, und die Unterschrift aufgrund einer krankheitsbedingten Schwächung nur aus dem Anfangsbuchstaben und einer anschließenden geschlängelten Linie besteht. „Entscheidend ist, ob die bzw. der Unterzeichnende dadurch zum Ausdruck bringt, die notarielle Erklärung als eigene zu wollen und die Urkunde zu genehmigen“, erläutert Hofmann. Dafür kommt es nicht darauf an, ob sich anhand Notarin Elke Ossig Notar Martin Blaudeck Anzeigensonderveröffentlichung Breite Straße 17 09337 Hohenstein-Ernstthal Telefon: 03723 42530 Fax: 03723 42533 E-Mail: notariat.ossig@ t-online.de An der Markthalle 3 09111 Chemnitz Tel.: 0371 666 277 - 0 Fax: 0371 666 277 - 29 info@notar-blaudeck.de www.notar-blaudeck.de 9