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Familie | 06/2021

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Der erste Urlaub mit dem

Der erste Urlaub mit dem Wohnmobil Sonne heizt Fahrzeuginnenräume sehr schnell auf Campingurlaub mit Wohnmobil oder Wohnwagen liegt voll im Trend. Die Zulassungszahlen schweben in Rekordsphären, Neufahrzeuge haben lange Lieferfristen, der Gebrauchtwagenmarkt ist leergefegt. Doch nicht jeder möchte gleich dauerhaft in ein eigenes Fahrzeug investieren, sondern lieber erst einmal testen, ob diese Form des Reisens die richtige ist. Ein Wohnmobil zuerst einmal für einen Ausflug oder Familienurlaub anzumieten, macht daher Sinn. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps für Einsteiger zusammengestellt: Fahrzeugauswahl: Die Auswahl ist riesig. Für Anfänger eignen sich am besten kompakte Wohnmobile wie Kastenwagen, erhältlich ab rund 600 Euro pro Woche mit allen Versicherungen inklusive. Für diese Fahrzeuge ist die Führerscheinklasse B (alt 3) ausreichend. Geschirr und Kochutensilien, Lesestoff und Unterhaltungselektronik müssen von Zuhause mitgenommen werden. Genauso wie auch die Fahrräder, während Campingstühle und -tisch oft vom Vermieter geliehen werden können. Leichtes Gepäck wie Kleidung kann oben in den Hängeschränken verstaut werden. Schwere Ladung dagegen immer unten und am besten zwischen den Achsen lagern, damit beim Fahrzeug der Schwerpunkt stimmt. Campingplatzbuchung: In diesem Jahr sollte der gewünschte Standplatz unbedingt vorher reserviert oder gebucht werden. Viele Plätze – gerade in Deutschland – sind bereits gut belegt oder sogar ausgebucht in den Ferienzeiten. In den europäischen Urlaubsländern sind allerdings noch freie Kapazitäten verfügbar. Fahrzeugübergabe: Bei der Fahrzeugübergabe wird erklärt, wie die Versorgung mit Frischwasser auf den Camping- und Stellplätzen funktioniert und wie das Abwasser aus dem Tank entsorgt wird. Außerdem erfährt man, wie Gas und Strom an Bord für das Heizen, Kühlen und Kochen eingesetzt werden. Urlaub im Wohnmobil liegt voll im Trend. Foto: iStockphoto.com / © Nerthuz Kostenplanung: Bei der Planung der Reise sollten die Kosten für Kraftstoff, Maut oder Fähren miteinkalkuliert werden. Fährpreise richten sich oft nach der Länge des Reisemobils oder Gespanns. Das Ausweichen auf die touristisch zumeist reizvolleren Nebenstraßen spart Nerven, Stauzeit und Mautkosten. Packen: Das Packen will geplant sein, denn Decken und Bettzeug, - 14 -

Urlaubssonne genießen – Hautkrebs vermeiden Gefahr von UV-Schäden nicht nur in sonnenreichen Ländern Endlich Urlaub! Das bedeutet für viele: Mehr Zeit an der frischen Luft und in der Sonne. Der Tagesablauf ändert sich aber in vielen Urlaubsgebieten ist die ultraviolette Strahlung oft noch intensiver als zu Hause. „Sonnenurlaube können der Haut langfristig schaden. Unsere Haut vergisst nichts! Jeder Sonnenbrand, jede Hautrötung, jeder Aufenthalt in der Mittagssonne hinterlässt Schäden im Erbgut von Hautzellen. Diese summieren sich und können Jahrzehnte später zu Hautkrebs führen“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Derzeit erkranken jedes Jahr bundesweit rund 287.000 Menschen neu an Hautkrebs, über 36.000 davon am gefährlichen malignen Melanom. Die Gefahr von UV-Schäden droht jedoch nicht nur in sonnenreichen Ländern. Ob am Mittelmeer oder an der Ostseeküste: Studien zeigen, dass sich Urlauber in beiden Regionen oft ähnlich hohen UV-Belastungen aussetzen. „Beim Urlaub im südlichen Ausland denken wir eher daran, uns vor Der UV-Index beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlungsstärke. Auf einer Skala von 1 (niedrig) bis 11+ (extrem) können Nutzer das Sonnenbrandrisiko ablesen. Jedem Skalenwert sind Sonnenschutzmaßnahmen zugeordnet. Der UV-Index ist weltweit einheitlich. der Sonne zu schützen. Hierzulande führt schon eine kühle Brise schnell dazu, dass wir auch mittags in der Sonne brutzeln, wenn die Strahlungsintensität am höchsten ist“, erklärt Dr. Beate Volkmer, Zellbiologin und Mitglied des Ausschusses „Strahlenrisiko“ der Strahlenschutzkommission (SSK). „Wir können UV-Strahlen nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen. Unser Verhalten in der Sonne ist daher eng mit unserem Temperaturempfinden verknüpft“, erläutert Breitbart. „Ist es heiß und die Luft feucht, reagiert der Körper mit Unbehagen. Man fühlt sich schlapp und sucht Schatten auf. Dies schützt gleichzeitig vor Hitze und UV-Strahlung. Bei angenehmer Wärme und trockener Luft hingegen halten wir uns gern draußen auf und setzen unsere Haut verstärkt der UV-Strahlung aus. Beachten Sie daher täglich den ‚UV-Index‘ und schützen Sie sich entsprechend.“ Richtiger UV-Schutz ist auch im Urlaub einfach umzusetzen. Durch Museumsbesuche oder Aufenthalte in schattigen Waldabschnitten können Urlauber hohe UV-Belastungen vermeiden. Für die Zeit, die in der Sonne verbracht wird, raten die Deutsche Krebshilfe und die ADP zu ausreichendem UV-Schutz. Dazu zählt Kleidung, die Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt und möglichst bis zu den Knien reicht, Schuhe, die den Fußrücken schützen sowie Sonnenbrille und -hut. Auf freie Hautstellen sollte ausreichend Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (30 oder höher) aufgetragen werden. Geschützt lässt sich der Sommer unbeschwert genießen. Foto: iStockphoto.com / © monkeybusinessimages - 15 -