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Familie | 06/2021

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Familienurlaub im Ferienhaus: Unfällen vorbeugen Eltern mit kleinen Kindern sollten schon bei Buchung auf Ausstattung achten Urlaub in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern ist beliebt. Doch oft sind die Urlaubsquartiere nicht kindgerecht eingerichtet – und damit weniger sicher als zu Hause. Eltern mit kleinen Kindern sollten schon bei der Buchung auf die Ausstattung achten. Das empfehlen die Experten der R+V-Versicherung und geben Tipps, wie Eltern Unfällen vorbeugen können. Viele Fragen können Eltern schon im Vorfeld klären. Zum Beispiel: Steht das Haus zum Beispiel an einer stark befahrenen Straße? Gibt es in der Nähe ungesicherte Gartenteiche oder Bäche? Hat das Domizil eine kindgerechte Einrichtung? „Wenn im Feriendomizil Steckdosenverschlüsse oder Sicherheitsgitter für Treppen fehlen, ist es sinnvoll, diese im Reisegepäck mitzunehmen“, sagt Thomas Paufler, Unfallexperte bei der R+V-Versicherung. Eltern können Unfälle verhindern, wenn sie die Einrichtung sorgfältig prüfen, bevor ihre Kinder die neue Umgebung erkunden. „Regale müssen fest montiert sein, Hochbetten gut abgesichert und Kinderstühle standfest“, sagt Paufler. Scharfe Kanten an Tischen, Heizkörpern und Fensterbänken können Eltern abpolstern. Truhen und Kisten mit Deckeln sind in einer kindgerechten Umgebung hingegen völlig fehl am Platz: Kinder können beim Spielen hineinklettern und darin ersticken. Wenn die Kabel oder Stecker von Elektrogeräten wie Kaffeemaschinen oder Wasserkochern beschädigt sind, sollten die Urlauber ihre Vermieter um einen sofortigen Austausch bitten. Grundsätzlich ist es in Haushalten mit kleinen Kindern sinnvoll, nach dem Gebrauch den Stecker zu ziehen und die Geräte so hinzustellen, dass die Kleinen sie nicht erreichen. Weitere Empfehlungen: • Eltern tun gut daran, wenn sie den Inhalt aller Schränke und Schubladen überprüfen und gefährliche Gegenstände oder giftige Substanzen wie Putzmittel außer Reichweite der Kinder bringen. • Rutschende Teppiche lieber bis zum Ende des Urlaubs aus den Zimmern verbannen. • Wenn nachts eine Lampe oder ein Nachtlicht brennt, finden sich die Kinder in der fremden Umgebung besser zurecht. • Wenn trotz aller Vorsicht ein Unfall passiert, ist schnelle Hilfe gefragt. Innerhalb der Europäischen Union gilt die einheitliche Notrufnummer 112. Eltern sollten sich aber vorsichtshalber zusätzlich informieren, wo der nächste Arzt oder das nächste Krankenhaus ist. Foto: iStockphoto.com / © Wavebreakmedia - 20 -

Frühe Verkehrserziehung schützt Kinder Was Eltern tun können, um ihre Kinder im Straßenverkehr vor Schaden zu bewahren Der Verkehr wird immer dichter. Kinder werden im Straßenverkehr häufig mit Anforderungen konfrontiert, denen sie noch nicht gewachsen sind. Deshalb können sie das richtige Verhalten auf der Straße gar nicht früh genug lernen, betont die Stiftung Kindergesundheit. „Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer: Vieles, was auf den Straßen geschieht, können Kinder noch nicht richtig einschätzen und verstehen. Ihre Gesundheit liegt deshalb in den Händen von uns Erwachsenen“ betont Kinderund Jugendarzt Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. Viele Autofahrer gehen davon aus, dass sich Kinder auf den Straßen wie Erwachsene verhalten. Weit gefehlt! Kinder haben eine ganz andere Perspektive und Wahrnehmung als Erwachsene. Entsprechend nehmen sie Gefahren anders oder gar nicht wahr. Sie haben ein eingeschränktes Kindern fällt es oft schwer, rechts und links zu unterscheiden ... Gesichtsfeld, gerade Kleinere sehen nur das, was direkt vor ihnen passiert und nehmen Fahrzeuge am Rande ihres Blickfeldes meist gar nicht wahr. Orientierung und Gehör sind noch nicht voll entwickelt. Kindern fällt es oft schwer, rechts und links zu unterscheiden oder zu bestimmen, woher ein Geräusch kommt. Selbst Kinder zwischen sieben und zehn Jahren können die Entfernung und Geschwindigkeit eines Autos nicht richtig einschätzen. Deshalb sollten Eltern mit der praktischen Verkehrserziehung so früh wie möglich beginnen, empfiehlt Prof. Dr. Berthold Koletzko. „Vom Autositz aus lernen Kinder es nicht, sich im Verkehr zurecht zu finden. Sobald ein Kind laufen kann, sollte man es mitnehmen in den Straßenverkehr. Die richtige Strategie ist: An der Hand von Mutter oder Vater das richtige Verhalten lernen – beim Erkunden der Gehwege, beim Überqueren der Straße, beim Passieren der Kreuzung.“ Wir freuen uns auf euren Besuch! Dornbachgrund 1 • 07929 Saalburg-Ebersdorf Telefon: +49 (0) 36647 / 2 22 18 • E-Mail: info@saalburg-maerchenwald.de - 21 -