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Familie | 06/2021

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Wie Fahrrad und Pedelec

Wie Fahrrad und Pedelec sicher Auto fahren Experten informieren über Transportalternativen für Zweiräder am und im Pkw Die Ferien- und Urlaubstage stehen bevor. Viele Familien planen Ausflüge mit den Fahrrädern oder wollen sie mit in den Urlaub nehmen. Dafür muss der Zweirad-Transport gut organisiert werden – meist mit dem Auto. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, informiert über mögliche Transportalternativen für Zweiräder am und im Auto. Heckträger Heckträger können meist unkompliziert auf der Kugel der Anhängerkupplung befestigt werden. Mit Spannelementen angebrachte Träger für die Heckklappe können hingegen, je nach Modell, schwer zu montieren sein. Auch sind Gebrauchsspuren an der Karosserie Tipp für E-Autos Zwar ist die Auswahl an Elektroautos mit Anhängerkupplung derzeit noch überschaubar, jedoch gibt es auch für diese Automodelle spezielle Fahrradträger- Transportlösungen zum Nachrüsten, die das Anbringen von Heckträgern für den Fahrradtransport erlauben. Zu beachten ist auch hier die in den Fahrzeugpapieren vermerkte maximale Stützlast. Achtung: Zwar erinnern die Transportlösungen zum Nachrüsten optisch an Anhängerkupplungen, sie zum Ziehen von Anhängern zu nutzen, ist jedoch unzulässig und kann das Auto beschädigen. nicht auszuschließen. „Kupplungsträger“ sind zwar meist teurer als andere Heckklappen- Fahrradträger – rund 400 bis 700 Euro – aber auch stabiler. Somit können auch schwere Pedelecs mithilfe von Kupplungsträgern transportiert werden. Meist sind sie für zwei Fahrräder ausgelegt und können mit bis zu 60 Kilogramm beladen werden. Limitierender Faktor: die maximale Stützlast des Autos. Achtung: Das Eigengewicht des Trägers von rund 13 bis 20 Kilogramm nicht vergessen! Etwas Aufmerksamkeit erfordert zudem die benötigte Schienenlänge. Speziell Pedelecs mit Mittelmotoren haben häufig einen größeren Radstand und erfordern längere Schienen von mindestens 1,20 Metern. Tipp: Besonders praktisch sind Träger, die sich samt Ladung abklappen lassen, sodass der Zugang zum Kofferraum bestehen bleibt. Zudem ist ein Kennzeichenschild, das dauerhaft am Träger verbleibt, eine sinnvolle Investition. Für die einfache Be- und Entladung schwerer Fahrräder und Pedelecs empfiehlt sich eine mobile Auffahrrampe. Dachträger Dachträgersysteme mit zwei Fahrradhaltern gibt es bereits für unter 200 Euro. Doch hat die günstigste Lösung einen Nachteil: Die Zweiräder müssen aufs Dach gewuchtet und gesichert werden. Pedelecs wiegen häufig 25 Kilogramm und mehr. Gängige Dachträger sind für diese Last nicht ausgelegt. Gleiches gilt für den Transport mehrerer normaler Fahrräder. Tipp, wenn es doch ein Dachgepäckträger sein soll: Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Autos ist Pflicht. Die darin enthaltene Dachlast darf nicht überschritten werden. - 22 -

Ob auf dem Dach oder am Heck – für alle außen mitfahrenden Fahrräder und Pedelecs gilt: Akkus und andere lose Teile wie Fahrradcomputer und Luftpumpe wenn möglich abmontieren. Außerdem sollten empfindliche Fahrradteile vor Schmutz geschützt werden. Mindestens frei liegende elektrische Kontakte des teuren Pedelecs sollten mit einem Kontaktschutz versehen werden. Der ACE empfiehlt, abschließbare Träger. Für zusätzlichen Schutz empfiehlt es sich, die Fahrräder mit einem Schloss am Träger zu sichern. Innenraum-Haltesysteme Schienensysteme für den Innenraum sind für Besitzer von Vans, Kombis oder Kleinbussen eine Alternative. Diese sind ab 50 Euro zu haben. So bleiben die Räder sauber und sind auch beim Halten und Rasten vor Diebstahl geschützt – allerdings zulasten des Stauraums. Wer Fahrräder oder Gepäck auf dem Dach befördert, sollte auch immer auf die erlaubte Durchfahrtshöhe achten. Foto: iStockphoto.com / © Mickis-Fotowelt, © Solovyova - 23 -