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mach was! - Januar 2021

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Wenn sich die Sphären

Wenn sich die Sphären vermischen mach was ! DAS ERSTE MAL Privates am Arbeitsplatz und Arbeit in der Freizeit Nicht erst mit der Corona- Pandemie – aber hier mit der flächendeckenden Einführung des Home-Office noch einmal besonders – wird die Abgrenzung von Arbeitszeit und Freizeit immer schwieriger. Doch ist alles, was gemacht wird, auch erlaubt? „mach was!“ fragt, wie viel Privates du während der Arbeitszeit erledigen darfst – und wie viel Arbeit in deiner Freizeit verlangt werden kann. Privates am Arbeitsplatz Regel 1: Alles, was ausdrücklich erlaubt ist, ist – erlaubt! Klingt nach einer Banalität, ist aber keine. Prinzipiell ist die Arbeitszeit natürlich der Arbeit vorbehalten – und die Ressourcen des Arbeitgebers für die Ausführung dieser Arbeiten. Nur, wenn es ausdrücklich erlaubt ist, den Arbeits-PC für private Recherchen oder Einkäufe zu erledigen oder einmal täglich übers Diensttelefon mit deiner Mutter zu telefonieren, kannst du dies gefahrlos tun, ohne eine Kündigung befürchten zu müssen. Gleiches gilt auch für vermeintliche Kleinigkeiten: Das Handy mit Firmenstrom laden? Am Arbeitsplatz Radio hören? Eine private Rechnung ausdrucken? Besser, du holst dir dafür das ausdrückliche Einverständnis deines Chefs. Regel 2: Nicht alles ist erlaubt, nur weil es alle machen! Hier gilt: Wenn alle Kollegen etwas tun, darfst du es eigentlich auch – aber nur, wenn der Chef davon weiß. Dann nämlich kannst du von einem „stillschweigenden Einverständnis“ deines Chefs ausgehen. Also: zwischendurch private Chatnachrichten schreiben? Kannst du machen, wenn die anderen es auch machen und es kein ausdrückliches Verbot gibt. Du solltest aber darüber deine Arbeit nicht vernachlässigen. Und falls der Chef es sieht: Besser nicht verschreckt zusammenzucken, sondern offen weitermachen – damit du das stillschweigende Einverständnis oder ein klares Verbot bekommst. 82 Regel 3: Was unabwendbar ist, darfst du auch tun! Dazu gehört der Gang zur Toilette – aber auch Arzt- oder Therapiebesuche, wenn sie für die eigene Gesundheit unabwendbar sind. In diesem Fall gehören sie laut Arbeitsrecht sogar zur Arbeitszeit, auch wenn dein Vertrag vielleicht etwas anderes behauptet. Zu guter Letzt: Der Arbeitgeber bezahlt dich fürs Arbeiten. Wenn du deine Arbeitszeit für Privatsachen nutzt, kann dies als Arbeitszeitbetrug gewertet werden – eine Abmahnung oder sogar die Kündigung könnte folgen! Fortsetzung auf Seite 84

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