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mach was! - September 2021

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mach was ! WAS WILL ICH WERDEN? Wenn aus dem Lieblingsfach ein Berufswunsch erwächst Einer der besten Geografie-Schüler Sachsens kommt aus Lugau Trotz monatelanger Schulschließungen wurden wieder die besten Erdkunde-Asse ermittelt. Für den Gewinner bei den Zehntklässlern, Leon Gester war sein Sieg die Bestätigung für seinen Berufswunsch. Insgesamt 13.942 Schüler aus den Klassenstufen sieben und zehn beteiligten sich in diesem Jahr an der 15. Sächsischen Geografie-Olympiade. Leon Gester von der Internationalen Oberschule Niederwürschnitz holte beim Finale der Zehntklässler den ersten Platz. Er erhielt 47 von 55 möglichen Punkten und damit drei mehr als der Zweitplatzierte. „Ich hätte nie damit gerechnet, so gut abzuschneiden, und war vom Ergebnis völlig überrascht“, sagt der 16-Jährige über seinen Sieg. Die Schüler der landesweit 184 teilnehmenden Schulen mussten sich in drei Vorstufen für das Finale qualifizieren. Nur 15 Personen aus den jeweiligen Klassenstufen konnten schließlich an der finalen Runde teilnehmen. Diese sollte ursprünglich in Dresden stattfinden. Aufgrund der Corona-Beschränkungen musste Leon Gester die Aufgaben jedoch in der Schule unter Aufsicht seiner Geografieund Klassenlehrerin Grit Vogel bearbeiten. In 45 Minuten sollte er dabei verschiedene Aufgaben aus drei großen Themenkomplexen lösen. Der Bereich geografisches Wissen umfasste Themen wie Klima, Vegetation oder Bevölkerungsentwicklung. Außerdem wurden geografische Kenntnisse abgefragt, zum Beispiel wo Island und Shanghai liegen. Im dritten Komplex ging es unter anderem um Kfz- Länderkennzeichen und den Durchmesser der Erde. „Geografie war schon immer mein Lieblingsfach“, sagt der Lugauer. Er nahm vor drei Jahren schon einmal an dem Wettbewerb teil. Damals erreichte er den elften Platz in der dritten Vorstufe des Regierungsbezirks Chemnitz. „Ich interessiere mich schon immer für die verschiedenen Länder der Welt, insbesondere für deren Kultur, Politik und Geschichte“, erklärt er seine Begeisterung für das Fach. Deswegen schaut er auch regelmäßig Nachrichten. In den vergangenen Monaten verfolgte er beispielsweise intensiv die Geschehnisse rund um den Militärputsch in Myanmar. Am meisten begeistert sich Leon seit klein auf für die Topografie – die Beschreibung und Darstellung geografischer Örtlichkeiten. Seine beiden Lieblingsländer sind die Schweiz und Liechtenstein. Er sagt: „Die beiden Staa- 24 ten haben stabile politische Systeme und eine direkte Demokratie. Die Bevölkerung hat im Vergleich zu Staaten wie China und Nordkorea viel mehr demokratische Rechte.“ Generell schätzt er an kleinen Ländern, dass in diesen vieles auf einer persönlicheren Ebene laufe: „In Liechtenstein zum Beispiel duzen sich die Menschen untereinander.“ Sobald es die Corona-Beschränkungen zulassen, plant er mit seiner Familie eine Reise in die beiden Alpenländer. „Ich kann mir sogar vorstellen, später einmal in die Schweiz oder nach Liechtenstein auszuwandern“, sagt Leon Gester. Nach seinem Schulabschluss möchte er zunächst am Beruflichen Schulzentrum in Oelsnitz sein Abitur in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales machen. Anschließend plant er, in Dresden Geografie und Geschichte auf Lehramt für das Gymnasium zu studieren. Sein Sieg bei der sächsischen Geografie-Olympiade gibt ihm Zuversicht: „Der Wettbewerb war für mich eine Bestätigung, dass die berufliche Richtung, die ich einschlagen möchte, die richtige ist.“ Text und Foto: GUD

mach was ! CHEMNITZ Handwerklich begabt? Dann freu dich auf ... Teamarbeit Eigene Technik Hervorragende Vergütung Ausbilder vor Ort Studium der Umwelt- und Versorgungstechnik Führerscheinzuschuss Zukunftsgarantie Anlagenmechaniker (m/w/d) Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik Technischer Systemplaner (m/w/d) für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik karriere@wtc-chemnitz.de 25