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mach was! - September 2021

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mach was ! BERUFE IM PORTRÄT Ein ideales Zwischending Tabea Müller aus Limbach-Oberfrohna ist schon in jungen Jahren als Landschaftsarchitektin erfolgreich Der Siegerentwurf auf der baden-württembergischen Landesgartenschau. Foto: Tabea Müller Wer in diesen Wochen einmal einen Ausflug nach Baden-Württemberg machen sollte und dort die aktuelle Landesgartenschau in Überlingen am Bodensee besucht, der wird auf die Spuren einer jungen Limbach-Oberfrohnaerin treffen: Tabea Müller hat auf dem Areal einen bunten Mix aus Blüten und Gräsern gezaubert. Müllers Arbeit trägt den Titel „Zusammenspiel“ und bildet den Siegerentwurf des internationalen Lucie Pückler Preises. Der wird seit 2018 von Schloss Dennenlohe an Studentinnen und Architektinnen der Landschaftsarchitektur vergeben. Die „grüne Fürstin“, wie Lucie von Pückler-Muskau genannt wird, lebte 15 Jahre auf Schloss Dennenlohe, bevor sie ihren Mann, den Gartenfürsten Hermann Fürst von Pückler-Muskau, heiratete. Gemeinsam schufen sie besondere Parkanlagen. Tabea Müller kommt aus Limbach-Oberfrohna, studiert an der TU Dresden und hatte sich im vergangenen Jahr im Rahmen eines Studienmoduls an dem Preis beteiligt. „Unsere Aufga- Tabea Müller beim Pflanzen von Gräsern. Foto: Tanja Held be war es, die Leistungen von Lucie Pückler zu zeigen, die sie meist im Schatten ihres Mannes erbrachte“, erklärt Tabea Müller. Denn auch wenn Lucie Pückler oft als Mauerblümchen im Hintergrund ihres schillernden Gartenfürsten Pückler betrachtet wurde, sei sie sehr wohl eine starke und eigenständige Gartengestalterin gewesen, so Tabea Müller. Gemeinsam mit der Überlinger Stadtgärtnerei hat die Sächsin im Rahmen ihres Projekts im Frühsommer Dahlien, indisches Blumenrohr, Crocosmien und verschiedene Gräsersorten wie beispielsweise Lampenputzergras gepflanzt. Die zwei Typen Pflanzenmischungen weisen laut Tabea Müller genau wie das Ehepaar Pückler nach außen unterschiedliche Charaktere auf. Die erste ist eher zurückhaltend und fein und soll Lucie Pückler repräsentieren. Die zweite Pflanzenmischung bildet in kräftigen Farben einen Blickfang und soll an den bekannten, erhabenen Fürsten Pückler-Muskau erinnern. „Die Mischungen beeinflussen sich gegenseitig, so wie es das Ehepaar damals tat“, erläutert die Studentin. Aufgrund der Verschiebung der Landesgartenschau wurde die Pflanzung des Gewinnerentwurfs ebenfalls um ein Jahr verschoben und ist nun in voller Pracht bis zum Herbst im Überlinger Badgarten zu sehen. „Das ganze Projekt hat großen Spaß gemacht“, sagt Tabea Müller. Die 24-Jährige ist in Limbach-Oberfrohna aufgewachsen und hat sich nach dem Abitur 62 schnell für das Studium der Landschaftsarchitektur entschieden, wie sie erzählt. „Ich habe mich schon immer für Naturwissenschaften interessiert, bin aber auch sehr kreativ – das Studium ist ein ideales Zwischending aus beidem“, so die junge Frau. Sie lerne dabei sowohl bauliche Grundlagen, die in Planungsbüros vonnöten sind, als auch Wissenswertes über Natur und Pflanzen. Besonders gut gefällt ihr dabei der Mix aus Technik nach DIN-Norm und der Freiheit, künstlerisch kreativ zu sein. Auch in punkto Nachhaltigkeit und Klimawandel sei das Studium ein guter Ausgangspunkt für die berufliche Zukunft. „Es ist einfach wichtig, wie wir mit unserer Umgebung umgehen“, sagt Tabea Müller. Zu dem Bachelor-Studium der Landschaftsarchitektur gehören unter anderem die Module Pflanzenkunde, Gartendenkmalpflege, Botanik, Gestaltungs- und Darstellungslehre, Städtebau und Landschaftsarchitektur im urbanen Kontext sowie ökologische Grundlagen. Sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium bilden Projekte einen wesentlichen Bestandteil der Ausbildung. Als fachliche Voraussetzungen sollten Studienbewerber neben einer guten Allgemeinbildung Interesse an künstlerischer Gestaltung, Natur, Pflanzen und Tieren, politischen und sozialen Zusammenhängen und an Planung mitbringen. Wichtig sind außerdem eine gute Beobachtungsgabe, räumliches Vorstellungsvermögen, Kreativität und technisches Verständnis. Landschaftsarchitekten können nach dem Abschluss als Angestellte oder Freiberufler zum Beispiel in Landschaftsarchitekturbüros, städtischen Grünflächen- und Planungsämtern, Garten- und Landschaftsbaubetrieben oder Dienststellen der Landespflege, des Umwelt- und Naturschutzes arbeiten. Text: hof Fortsetzung auf Seite 64

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