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mach was! - September 2021

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mach was ! BERUFE IM PORTRÄT Lars Witkowski bei der Preisverleihung des „Fash“ mit zwei Models, die Teile seiner Sieger- Kollektion präsentieren. Aus Liebe zum Textil Ein Hartmannsdorfer erobert die Mode-Welt Die Liebe und Leidenschaft fürs Textile wurde ihm vermutlich in die Wiege gelegt: „Als Kind habe ich mit meiner Oma, die gelernte Modenäherin ist, unter einem Dach gelebt. Überall im Haus standen alte Nähmaschinen und ich habe schon früh angefangen, mir selbst Kostüme für Fasching zu nähen“, erzählt Lars Witkowski. Heute studiert der 25-Jährige Modedesign und hat im Rahmen dieses Studiums kürzlich einen bedeutenden Wettbewerb in der Modebranche gewonnen Nach dem Abitur im Jahr 2015 verfestigte sich bei Lars Witkowksi der Wunsch, im Kreativen tätig zu sein. Er zog von Hartmannsdorf nach Leipzig und absolvierte an der dortigen „School of Design“ ein halbjähriges Vorstudium, in dem er unter anderem lernte, Ideen aus seinem Kopf konstruktiv auf Papier zu bringen. Seit 2016 studiert der gebürtige Burgstädter in Hannover Mode und Design. „Im ersten Studienabschnitt befassten wir uns mit der Grundlagenlehre von Kunst und Design“, erinnert sich Witkowski. Dazu gehörten unter anderem Kurse zu Licht- und Raum- Installationen, Siebdruck, Aktzeichnen, Typografie oder Grundlagen der Fotografie und Digitalen Darstellung. Dazu widmeten sich die Studierenden fachspezifischen Themen, wie zum Beispiel der Nähkunde, diversen Entwurfsmethodiken, der textilen Warenlehre oder auch Fakten zur Geschichte der Mode. „Später befassten wir uns intensiver mit der Erstellung von Kollektionen – sowohl theoretisch, zeichnerisch, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht“, so Lars Witkowski. Ein großer Fokus der Lehre an seiner Hochschule im Bereich des Modedesigns liege auf nachhaltigen Designstrategien. „Das ist ein Bereich in der Mode, der für die Designer und auch den Endverbraucher immer wichtiger wird“, sagt der Student. Fragen wie „Woher kommen die Stoffe?“, „Wie werden sie produziert?“ oder „Gibt es bei der Produktion viel Abfall beziehungsweise Verschnitt?“ gewinnen demnach an Bedeutung. Wie viele Kommilitonen hatte auch Lars Witkowski durch die Coronapandemie mit Motivationstiefs zu kämpfen, wie er berichtet. „Irgendwann hatte ich dann angefangen, wieder nach etwas zu suchen, für das ich brenne“, erzählt er. So kam er auf die Idee, sich am European Fashion Award „Fash“ zu beteiligen. Der Wettbewerb wird jährlich im Rahmen der Frankfurter Fashion Week von der gemeinnützigen Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie vergeben und zählt zu den international bedeutendsten Förderpreisen für Modestudierende. Für die Teilnahme am Wettbewerb musste Lars Witkowski neben einem Motivationsschreiben auch ein Portfolio über bisher Erreichtes verfassen und bekam dadurch wieder neuen Elan für sein künstlerisches Schaffen, wie er sagt. Seine Kollekti- 66 on „Oddity 1400“, was übersetzt „Kurioses“ bedeutet, überzeugte die Jury schließlich so, dass er den ersten Platz und damit verbunden 1.000 Euro Preisgeld bekam. Die Sommerkollektion zeigt Kaftanblusen, Kleider, Hosen und Overalls, die wie Gewänder wirken. Sie sind in Bio-Baumwolle sowie Jersey gefertigt, genderneutral und durch einen floralen Aufdruck gekennzeichnet – zu sehen ist eine Distel, wie sie der Student so oft in seiner Kindheit in Hartmannsdorf beim Streifen über Felder gesehen hat. Die Grundidee für die Kollektion geht auf einen Altaraufsatz der Benediktinerabteikirche zu Lüneburg aus dem 14. Jahrhundert zurück, der seit ein paar Jahren im Landesmuseum Niedersachsen in neuem Glanz erstrahlt. Durch eine Kooperation mit dem Museum und verschiedene Workshops hatten sich die Mode-Studenten näher mit dem Altar beschäftigt. Im Inneren des Altarbildes, das aus verschiedenen Flügelelementen besteht und ähnlich wie ein Leporello nach außen aufgeklappt werden kann, befinden sich 23 Wunderkammern, die einst mit Reichtümern, religiösen Schriften, aber auch allerhand Kuriositäten bestückt wurden. „Daher der Titel für meine Kollektion. Eine Kuriosität, die ich dann darin gesehen habe, war die Distel“, erklärt Lars Witkowski. Dass er damit den Kreis zu seinen Kindheitserinnerungen und schließlich seiner Heimat schließen kann, sei für ihn wunderbar. „Es ist auch ein großer Wunsch von mir, nach dem Studium wieder nach Sachsen zurückzukehren“, sagt er. Text: hof, Foto: Bernhard Ludewig / SDBI

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